Triathlon: Das Lange-Drama von Kona und Philipps Zahltag auf Hawaii
Hawaii liefert.
Leid und Qualen.
Das Aus wegen Krämpfen von Patrick Lange.
Silber und damit der WM-Medaillensatz für Laura Philipp plus Bonus-Scheck.
Mehr eine Viertelmillion US-Dollar nimmt sie mit.
Auf die Party nach der Aufholjagd zu WM-Silber war die Crew von Laura Philipp gar nicht vorbereitet.
Während Patrick Langes Traum vom Happy End auf Hawaii an einem brutalen und gnadenlosen Renntag auf Big Island wegen Krämpfen schmerzhaft platzte, vervollständigte Philipp ihren Ironman-WM-Medaillensatz.
Die 39 Jahre alte Heidelbergerin kassierte neben den 65.000 US-Dollar für den zweiten Platz auch noch 200.000 US-Dollar für den Gesamtsieg in der Ironman Pro Series. „Ein Scheck, den man gerne mitnimmt“, sagte Philipp mit einem breiten Grinsen beim ZDF.
Platz zwei fühle sich auch fast wie ein Sieg an.
2023 und 2025 hatte es Philipp auf Rang drei geschafft, vor zwei Jahren in Nizza WM-Gold geholt. „Ich bin unglaublich glücklich, dass es gut für mich ausgegangen ist.
Wir haben ja leider wieder erlebt, wie brutal eben doch die Bedingungen für andere waren“, sagte sie.
Erstmals seit 2019 Frauen und Männer gemeinsam in Hawaii Hawaii lieferte beim ersten gemeinsamen Rennen von Frauen und Männern seit 2019, als Jan Frodeno und Anne Haug triumphierten, vor allem ein Spektakel menschlichen Leidens. „Ich bin völlig erschöpft“, sagte selbst Frodeno mit kratziger Stimme.
Der dreimalige Hawaii-Champion war vor Ort als TV-Experte sowie als Interviewer für Ironman im Einsatz. „Das war unfassbar, was hier los war.
Ich glaube, die spannendste WM, die wir jemals gesehen haben.“ Und eine, bei der auch die deutsche Medaillenserie hielt.
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