Am Set seines neuen Kinofilms - Tom Cruise peitschte Masken-Team mit Stoppuhr an
Kansas City (Missouri) – Hollywood trifft Football. Und plötzlich werden aus zwei NFL-Riesen große Jungs mit strahlenden Fan-Augen. Tom Cruise (64) besuchte am Donnerstag den Podcast „New Heights“ von Travis (36) und Jason Kelce (38).
Dort schwärmten die Brüder von ihrem berühmten Gast. Jason stellte Cruise als Hollywood-Legende vor, Travis platzte schon bei der Begrüßung mit seiner Begeisterung heraus. Der sonst so abgebrühte NFL-Star war plötzlich wieder der kleine Junge, der seinem Film-Idol gegenübersitzt.
Cruise revanchierte sich mit jeder Menge Respekt. Er sprach ausführlich von seinem neuen Film „Digger“. Dort lässt er es als gealterter mächtigster Mann der Welt dauernd krachen. Die Komödie kommt am 2. Oktober in die Kinos . Für die Rolle habe er sich intensiv vorbereitet, unter anderem sechs Stunden Maske für den massigen Charakter über sich ergehen lassen. Der Aufwand wurde später auf rund eine Stunde gedrückt – Cruise machte daraus kurzerhand ein Effizienzprojekt. Er saß zeitweise mit Stoppuhr in der Maske, feuerte die Kollegen an.
Auch seine „Top Gun“ -Vergangenheit kam auf den Tisch. Besonders schön: Cruise erinnerte sich an 1985 und daran, wie er den berühmten „Top Gun“-Sound erstmals hörte. Die Musik habe ihm damals sofort das Gefühl gegeben, dass dieser Film etwas Besonderes werden könnte. Und der Gedanke an damals lässt ihn schwärmen. „Musik von echten Vinyl-Platten ist qualitativ auch heute noch besser.“
Das Erfolgsgeheimnis von Cruise ? Gab er auch preis. Einen Plan B gab es für ihn nie. Auf die Frage, was er gemacht hätte, wenn er nicht Schauspieler geworden wäre, erklärte er sinngemäß: Er hatte keinen Ausweichplan. Für ihn habe es nur „all in“ gegeben – alles auf eine Karte.
Natürlich landete das Gespräch irgendwann bei Travis’ Ehefrau Taylor Swift (36). Cruise verriet, dass die Sängerin ihn beim gemeinsamen Football-Gucken regelrecht „schulte“. Sie habe sich inzwischen ein erstaunliches Wissen über das Spiel angeeignet. Cruise schwärmte zudem von Swift als Künstlerin – und von ihr und Travis als Paar. Er bewunderte, wie viele unterschiedliche Talente die beiden miteinander verbinden. Und auch die gemeinsame Zeit bei Taylors Konzert in London kam zur Sprache. Cruise machte deutlich, wie sehr er diese großen gemeinsamen Live-Momente liebt: Stadion, Konzert, Menschen, Energie – für ihn ist genau das der Zauber.
Ob die Kelces irgendwann selbst in Hollywood auftauchen? Ganz ausgeschlossen scheint das nicht. Cruise lud die Brüder jedenfalls schon einmal in seine Trainingswelt ein. Jason hat seine Karriere ja bereits beendet. Travis könnte nach dieser Saison bei den Kansas City Chiefs Schluss machen. Zwischen Hollywoods Action-König und den NFL-Brüdern stimmt zumindest schon mal die Chemie.
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