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Deutschland

Unwettergefahr steigt stündlich - Hier kracht es heute am heftigsten

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Unwettergefahr steigt stündlich - Hier kracht es heute am heftigsten

Der Spätsommer steht unter Strom – und sorgt heute für richtig Zündstoff. Schon ab dem Nachmittag wird es richtig ungemütlich, denn eine Gewitterwalze nimmt Kurs auf Deutschland und wütet mit Sturmböen von bis zu 100 km/h und Hagel. Ab 17 Uhr ist mit heftigen Unwettern zu rechnen!

Wer kann, sollte vor allem im Westen und in Süddeutschland bis zum Nachmittag versuchen, trockenen Fußes ein geschütztes Domizil zu erreichen, denn Experten sehen viel mehr als dunkle Wolken aufziehen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einer brisanten Lage am Donnerstag: „Sehr kleinräumig auch Unwettergefahr durch heftigen Starkregen um 30 l/qm in einer Stunde, schwere Sturmböen um 100 km/h und größeren Hagel“, heißt es. Was als Sommertag begann, endet krachend.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärt gegenüber BILD, was heute am Himmel passiert: „ Erst noch bis zu 34 Grad , dann trifft von Westen eine Kaltfront auf die heiße Luft – das ist der Zündstoff.“ Heißt: Los geht es mit heftigen Gewittern im äußersten Westen, etwa zwischen 17 und 19 Uhr. Zuerst trifft es die Eifel, das westliche NRW, das Saarland und den Westen von Rheinland-Pfalz. Dabei sinken auch die Temperaturen. Klimatologe Dr. Karsten Brandt fügt auf BILD-Anfrage hinzu: „Die Tiefstwerte sinken dabei auf 15 bis 20 Grad.“

Im Laufe des Abends greift die Linie auf den gesamten Westen und Südwesten über, in der Nacht zum Freitag schwenkt sie weiter auf die Landesmitte in Richtung Hessen. Aber: Die Wetterlage bleibt dynamisch, die Schwerpunkte können sich im Laufe des Nachmittags verschieben. Nur wenige Kilometer können darüber entscheiden, wer verschont wird und wer nicht. Jung: „Am besten am Nachmittag auf aktuelle amtliche Warnlagen achten.“

Hauptgefahr ist der Starkregen mit Sturzflut-Potenzial: örtlich 25 bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, in Extremzellen um die 50. Dazu drohen Sturmböen bis 100 km/h und Hagel von ein bis drei Zentimetern Durchmesser. Nur der Nordosten von Deutschland bleibt heute noch trocken. In Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet sich der Sommer erst am Freitag mit einem dramatischen Auftritt. Denn dann gehen die heftigen Schauer weiter.

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