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5.234 Tage nach DFB-Debüt - Ter Stegens langer Weg zur deutschen Nummer 1

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5.234 Tage nach DFB-Debüt - Ter Stegens langer Weg zur deutschen Nummer 1

Amsterdam - Die Zeit des Wartens ist vorbei! 5.234 Tage nach seinem Debüt für die deutsche Nationalmannschaft steht Marc-André ter Stegen (34) am Donnerstag im Nations-League-Spiel gegen die Niederlande (20.45 Uhr/RTL und auf bild.de im Live-Ticker) nach langer Leidenszeit als Nummer 1 im Tor. Und das ausgerechnet im Stadion seines aktuellen Vereins Ajax Amsterdam.

Ter Stegen sagt: „Ich freue mich extrem auf das Event. Das ist etwas ganz Besonderes für mich. Auch dadurch, dass das meine neue Heimat ist. Ich weiß aufgrund der Vergangenheit, dass das immer tolle Spiele sind und waren.“

Als BILD ter Stegen fragte, ob der langjährige DFB-Stammkeeper Manuel Neuer (40) ihm schon zu seinem neuen Status als Nummer 1 gratuliert habe, antwortete er mit „Nein“. Und schob dann grinsend hinterher: „Er ist kürzlich zum zweiten Mal Vater geworden. Da auch nochmal Glückwunsch an ihn. Da habe ich auch noch nicht gratuliert. Sorry!“

Ter Stegen weiter: „Wir hatten uns einmal im Kurzurlaub gesehen. Aber das war sogar noch vor der WM, das ist schon ein bisschen her. Für ihn ist es natürlich schön, dass er gesund ist und kicken kann. Das ist auch das, was ich ihm wünsche. Er ist eine Legende des deutschen Fußballs.“

Hinter ter Stegen selbst liegt eine lange Leidenszeit im Nationaltrikot. Am 26. Mai 2012 gab ter Stegen bei der 3:5-Pleite in der Schweiz sein Debüt für die DFB‑Elf. Seine ersten drei Spiele für Deutschland verlor er allesamt, kassierte dabei ganze zwölf Gegentore. Besonders bitter: Bei denen hatte ter Stegen teilweise schwer gepatzt.

Im Schatten des fünfmaligen Welttorhüters Neuer reichten später auch konstante Weltklasse-Leistungen beim FC Barcelona nicht für einen Stammplatz. Zudem warfen ter Stegen immer wieder schwere Verletzungen zurück, deshalb verpasste er unter anderem die Europameisterschaft 2021 und die Weltmeisterschaft 2026.

Jetzt hat ter Stegen zumindest vorerst seinen Stammplatz im Klopp-Tor. Über den ersten Kontakt mit dem neuen Bundestrainer verrät der Schlussmann auf BILD-Nachfrage: „Wir hatten ein gutes erstes Gespräch, haben grundsätzlich über die Situation gesprochen. Er hat mir erzählt, dass er eine gewisse Achse braucht und gesagt, was seine Idee ist. Am Ende steht immer die Leistung ganz oben, das ist die Voraussetzung für alles. Und natürlich auch die Gesundheit.“

In Amsterdam bestreitet der Torhüter sein insgesamt 45. Länderspiel. Das erste als Stammtorwart. Über die neue Klopp-Ära sagt er: „Ich hoffe, dass wir unter ihm eine erfolgreiche Zeit haben werden. Das würde ich mir für ihn, für mich und für Fußball-Deutschland wünschen.“

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