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Kultur

Waldbrände: Brand im Hohen Venn soll eingedämmt werden

Stern ·
Waldbrände: Brand im Hohen Venn soll eingedämmt werden

Das Feuer in Belgien ist immer noch nicht unter Kontrolle.

Deshalb gibt es auch noch keine Rückkehr-Perspektive für die evakuierten Bürger aus dem benachbarten Monschau.

Es gibt aber einen Lichtblick.

In Belgien hoffen die Einsatzkräfte auf eine Eindämmung des seit Tagen wütenden Feuers im Naturschutzgebiet Hohes Venn . „Ziel ist, die Brände zurückzudrängen und die Bereiche, die wir bis jetzt gerettet haben, weiterhin feuerfrei zu halten“, sagte Tobias Schell, Feuerwehrsprecher in der Nachbarstadt Monschau, der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Lichtblick sei der Regen, der auch für Mittwoch angesagt sei. „Das spielt uns auf jeden Fall in die Karten.“ Die nordöstliche Flanke des Feuers ist der kritische Punkt Die Lage sei aber noch nicht unter Kontrolle.

Das größte Problem sei die nordöstliche Flanke des Feuers, die besonders schwer erreichbar sei. „Das ist unser kritischer Punkt“, sagte Schell.

Diese Brandlinie sei 2,3 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. „Solange wir da noch keine deutliche Entspannung sehen, wird die Evakuierung auch noch nicht aufgehoben“, sagte er mit Blick auf die etwa 30 Bürgerinnen und Bürger aus Monschau -Kalterherberg, die am Sonntagabend ihre Häuser hatten verlassen müssen.

Es gebe dazu anderslautende Gerüchte im Internet, aber die seien falsch, betonte Schell.

Am Dienstag war die Brandbekämpfung durch Rauchentwicklung behindert worden.

Löschhubschrauber konnten deshalb nicht aufsteigen. „Es gab einen Erkundungsflug, der ist aber ziemlich zeitnah abgebrochen worden, weil es einfach keinen Sinn machte“, so Schell .

Der Brandgeruch war am Dienstag noch in mehr als 100 Kilometer Entfernung in Nordrhein-Westfalen wahrnehmbar gewesen.

Am Abend meldete die Feuerwehr Köln allerdings, dass die „Geruchslage“ nicht mehr bestehe.

Wie sich der Rauch am Mittwoch entwickle, könne man noch nicht absehen, sagte Schell.

Im Hohen Venn sind 3.000 Hektar Naturgebiet in Flammen aufgegangen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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