Landtagswahlen: Blitzanalyse: Rechts legt zu – aber im Schatten bahnt sich ein überraschendes Revival an
Die CDU erlebt ein Desaster – aber Friedrich Merz glaubt an sich.
Warum Schwarz-Rot ein heißer Herbst droht und es ein interessantes Comeback gibt: die Blitzanalyse.
Merz versucht sich an einer Vorwärtsverteidigung Schon kurz nach 18 Uhr tritt Friedrich Merz vor die Kameras, um die Ergebnisse zu kommentieren.
Die Botschaft: Das waren schlechte Ergebnisse.
Aber ich bleibe Kanzler – und die Reformen müssen jetzt kommen.
Man fragt sich ein wenig, weshalb er überhaupt auftritt, so vorhersehbar sind seine Äußerungen.
Offenbar will Merz seinen Auftritt als Signal verstanden wissen, dass er zu kämpfen bereit ist.
Es soll an diesem Wahlabend trotz des desaströsen Abschneidens in Mecklenburg-Vorpommern niemand auf die Idee kommen, ihn als Kanzler infrage zu stellen.
Die Operation Vorwärtsverteidigung hat den Vorteil, dass er nicht wie ein CDU-Chef wirkt, der sich versteckt.
Allerdings lenkt er auch sämtliche Blicke auf sich, verknüpft Wahlergebnisse in zwei Ländern mit seiner Person.
Ob die Merz-Strategie aufgeht, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.
Die Unruhe in der CDU ist riesig.
Am Montag kommt der Bundesvorstand zusammen, am Dienstag die Bundestagsfraktion.
In beiden Gremien wird er überzeugender auftreten müssen als an diesem Sonntagabend.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.