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Krieg in der Ukraine: Deutscher in Russland wegen Vorwurf des „Söldnertums“ festgenommen

Stern ·
Krieg in der Ukraine: Deutscher in Russland wegen Vorwurf des „Söldnertums“ festgenommen

Ein Deutscher soll sich bei den ukrainischen Streitkräften verpflichtet haben.

Dann sei er desertiert.

Jetzt wurde er vom russischen Geheimdienst aufgegriffen.

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat laut Medienberichten einen Deutschen wegen des Vorwurfs des „Söldnertums“ für die Ukraine festgenommen.

Der FSB habe einen deutschen Staatsbürger festgenommen, der „aktives Mitglied der ukrainischen Streitkräfte ist“, hieß es in einer von mehreren russischen Nachrichtenagenturen am Mittwoch verbreiteten Erklärung des FSB.

Der Erklärung zufolge soll sich der Mann für drei Jahre den ukrainischen Streitkräften verpflichtet haben.

Der Festgenommene sei im November 2025 in die Ukraine gekommen und habe desertiert, da er seinen Sold nicht erhalten habe, erklärte der FSB demnach weiter.

Demnach hat der Mann zuvor bereits in Afghanistan und Syrien gekämpft.

Im April hatten russische Behörden nach eigenen Angaben eine Deutsche mit einer selbstgebauten Bombe im Rucksack festgenommen.

Sie warfen ihr vor, im Auftrag der Ukraine eine öffentliche Einrichtung in die Luft sprengen zu wollen.

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