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Gefundene Drohne am Fliegerhorst Wunstorf - Bundesanwalt übernimmt Ermittlungen!

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Gefundene Drohne am Fliegerhorst Wunstorf - Bundesanwalt übernimmt Ermittlungen!

Wunstorf (Niedersachsen) – Steckt mehr hinter dem rätselhaften Drohnenfund bei Wunstorf? Aus zwei unabhängigen Quellen erfuhr BILD, dass die Bundesanwaltschaft im Fall von aufgefundenen Drohnenteilen bei Wunstorf (Niedersachsen) die Ermittlungen übernimmt. Anfang der Woche hatte ein Spaziergänger die Drohne auf einem Feld in der Nähe des Steinhuder Meeres gefunden. Das Gerät war offenbar defekt.

Besonders nach den Vorkommnissen der vergangenen Wochen stellt sich die Frage: War der Bundeswehrstandort in Wunstorf (Niedersachsen) ebenfalls im Visier von Drohnen-Attentätern? Wie der NDR berichtet, soll das gefundene Flugobjekt baugleich mit der Drohne, die bei den mutmaßlichen Anschlägen auf den Flughafen Leipzig benutzt wurde. Seit dem Fund sucht die Polizei das Gebiet akribisch ab. Bislang wurde in dem unwegsamen und unübersichtlichen Areal offenbar aber nichts gefunden. Der Fundort liegt nahe beim Fliegerhorst Wunstorf ( Niedersachsen ), dem zentralen Standort für wichtige militärische Transporte der Bundeswehr .

Wie der NDR aus Sicherheitskreisen erfahren haben will, handelt es sich bei dem Wunstorfer Fluggerät um das gleiche Modell wie die Drohne , die Anfang August am Flughafen Halle/Leipzig entdeckt worden war. Ein Bauteil soll aus einem 3D-Drucker stammen. Das Landeskriminalamt ermittelt. Bei der jetzt gefundenen Drohne soll es aber bislang keine Hinweise auf Sprengstoff geben. Die Bundesanwaltschaft wollte die Informationen nicht kommentieren.

Am 4. August wurde der Flughafen Leipzig /Halle mit einer Sprengstoffdrohne angegriffen. Das Fluggerät konnte nahe einer ukrainischen Transportmaschine entschärft werden. Inzwischen haben die Ermittler zwei Hauptverdächtige identifiziert: den belarussischen Staatsangehörigen Andrei K. und den Russen Oleg L., der für die Vorbereitung und Logistik des Anschlags zuständig gewesen sein soll. Er wird dem russischen Militärgeheimdienst GRU zugerechnet. Nach Erkenntnissen der Ermittler sollten insgesamt rund 1,8 Kilogramm des Sprengstoffs Semtex zum Einsatz kommen. Doch zwei Drohnen wurden bereits kurz nach dem Start zerstört, die dritte detonierte nicht, weil ein Zünder abriss.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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