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Streit um Posten in MV: AfD nominiert Rodrigues als Landtagspräsident in MV

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Streit um Posten in MV: AfD nominiert Rodrigues als Landtagspräsident in MV

In Mecklenburg-Vorpommern bahnt sich ein heftiger Streit um das Amt des Landtagspräsidenten an.

AfD und SPD konkurrieren um den Posten.

Beide Parteien stellen nun ihre Kandidaten auf.

Drei Wochen nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die AfD Carlos Rodrigues als ihren Kandidaten für das Amt des Landtagspräsidenten vorgestellt.

Die AfD sei als stärkste Partei im Land so selbstbewusst, das Amt anzustreben, sagte Fraktionschef Enrico Schult.

Damit spitzt sich der Kampf um die politischen Ämter zu.

Kurz zuvor hatte bereits die SPD ihre Kandidatin bekanntgegeben.

Angesprochen auf die Gegenbewerberin erklärte Schult: „Dann wird es eine Kampfkandidatur geben.“ Rodrigues sei von der AfD als Kandidat einstimmig bestimmt worden.

Der politische Gegner werde es schwer haben, die Personalie zu bemängeln, da Rodrigues 30 Jahre Erfahrung als Polizeibeamter aufweise, sagte Schult.

Rodrigues bezeichnete sich als Kandidaten, der für „Integrität, Neutralität und Respekt vor allen Abgeordneten und den Wählern“ stehe.

Rodrigues ist 52 Jahre alt und wohnt in Sagard auf Rügen.

Seit Juli 2024 ist er erster stellvertretender Kreistagspräsident in Vorpommern-Rügen.

Im Landtag selbst ist Rodrigues hingegen neu.

Bei der Landtagswahl im September holte er mit 47,6 Prozent der Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis 24, der an die Stadt Stralsund angrenzt.

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