76. Verhandlungstag: Neue Anträge und Zeugen - der Block-Prozess zieht sich
Noch ist die Beweisaufnahme im Block-Prozess nicht geschlossen: Das Gericht muss über viele neue Anträge entscheiden.
Weitere Zeugen werden erwartet.
Zudem gibt die Richterin einen wichtigen Hinweis.
In der Schlussphase des Prozesses um die Entführung der Block-Kinder muss sich das Landgericht Hamburg noch einmal mit zahlreichen Anträgen beschäftigen.
Die Verteidigung der Angeklagten Christina Block habe 100 Blatt Papier eingereicht, sagte die Vorsitzende Richterin, Isabel Hildebrandt, am 76.
Prozesstag.
Es gebe zudem Anträge von weiteren Anwälten.
Bis zum nächsten Verhandlungstag am kommenden Dienstag haben die Prozessbeteiligten Gelegenheit, die Anträge zu lesen und können dann eine Stellungnahme abgeben.
Hildebrandt hatte am Montag verkündet, dass Beweisanträge künftig schriftlich zu stellen sind, damit das Verfahren zügiger vorankommt.
Außerdem erklärte die Vorsitzende Richterin, dass in der kommenden Woche erneut Zeugen gehört werden sollen.
Dabei geht es nach Mitteilung einer Gerichtssprecherin um Angaben zu persönlichen und beruflichen Verhältnissen, zu denen Angeklagte in einem Prozess befragt werden.
Nur ein Angeklagter aus Israel hat Vorwürfe eingeräumt Die 53 Jahre alte Hamburger Unternehmerin Block ist angeklagt, nach einem langen Sorgerechtsstreit eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihren damals 10-jährigen Sohn und die damals 13 Jahre alte Tochter vom Wohnort des Vaters Stephan Hensel in Dänemark nach Deutschland zu entführen.
Der hatte die beiden jüngsten Kinder des Ex-Paares nach einem Wochenendbesuch im August 2021 nicht nach Hamburg zurückgebracht.
Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette Block House, Eugen Block, bestreitet die Tat in der Silvesternacht 2023/24.
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