Schwächen bei der Integration: Thüringen rutscht im Bildungsranking weiter ab
Einst gehörte Thüringen in einem Ranking einer arbeitgebernahen Initiative zur Spitzengruppe.
Inzwischen fällt der Freistaat immer weiter zurück.
Wo die Autoren Stärken und Schwächen sehen.
Thüringen rutscht im Bildungsmonitor der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) weiter ab.
Der Freistaat landet in dem Ländervergleich der Bildungssysteme auf Platz sechs.
Damit ist das Land in dem Ranking binnen weniger Jahre von der Spitzengruppe ins Mittelfeld gewandert.
Der östliche Nachbar Sachsen steht erneut auf Platz eins, gefolgt von Bayern , Hamburg, Baden-Württemberg und dem Saarland.
Am Ende der Skala steht wie schon im Vorjahr Bremen.
Sachsen-Anhalt belegt Platz 15, Nordrhein-Westfalen steht auf Platz 14.
Bewertung aus bildungsökonomischer Sicht Die vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) durchgeführte Vergleichsstudie untersucht anhand 98 sogenannter Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesländer.
So werden etwa die Bildungsausgaben pro Schüler ins Verhältnis zu den Gesamtausgaben öffentlicher Haushalte pro Einwohner gesetzt.
Verglichen werden zudem die Investitionen in Schulen und Hochschulen, der Betreuungsschlüssel in Bildungseinrichtungen, die Klassengrößen, die Schulabbrecherquote oder die Beteiligung an Ganztagsangeboten.
Im Fokus stehe, welchen Beitrag das Bildungssystem leiste, um den Wohlstand zu sichern, Aufstiegsmöglichkeiten für den Einzelnen zu schaffen und Teilhabe zu gewährleisten, heißt es.
Stärken in der Schulqualität Thüringen hat aus Sicht der Autoren Stärken in den Bereichen Hochschulen, Förderinfrastruktur, berufliche Bildung , Ausgabenpriorisierung und Schulqualität.
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