Montag, 12. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Deutschland

Spinnenalarm im Herbst - Wie Sie Spinnen in der Wohnung wieder loswerden

Bild ·
Spinnenalarm im Herbst - Wie Sie Spinnen in der Wohnung wieder loswerden

Plötzlich sitzen sie in der Badewanne oder laufen über die Wohnzimmerwand: Im Herbst begegnen uns die Achtbeiner besonders häufig zu Hause. Auch wenn die meisten Arten harmlos und sogar nützlich sind, sorgen sie bei vielen Menschen für Unbehagen und sollen schleunigst wieder aus den eigenen vier Wänden verschwinden.

Welche Spinnenarten in deutschen Wohnungen vorkommen, ob sie gefährlich sind und wie Sie die Tiere fernhalten oder wieder loswerden können, erfahren Sie hier.

Im Herbst suchen viele Spinnen in Häusern und Wohnungen Schutz vor sinkenden Temperaturen. Andere folgen ihrer Beute oder sind während der Paarungszeit auf Partnersuche. Einige Spinnen leben auch ganzjährig unbemerkt in unseren vier Wänden und werden im Herbst lediglich häufiger sichtbar.

Wer keine Spinnen in der Wohnung haben möchte, sollte ihnen möglichst den Weg nach innen versperren . Fliegengitter an Fenstern und Türen helfen dabei ebenso wie das Abdichten von Ritzen und Spalten. Auch regelmäßiges Putzen kann die Wohnung für Spinnen weniger attraktiv machen: Wo sich weniger Fliegen, Mücken und andere Beutetiere aufhalten, finden die Achtbeiner weniger Nahrung.

Hat es sich dennoch eine Spinne in der Wohnung gemütlich gemacht, sollte sie möglichst schonend umgesiedelt werden. Mit einem Glas und einem Stück Papier lässt sich das Tier meist problemlos einfangen und nach draußen bringen. So bleibt die Spinne am Leben und kann dort weiter Jagd auf Fliegen, Mücken und andere Insekten machen.

In Deutschland gibt es über 1.000 verschiedene Spinnenarten und viele von ihnen machen es sich im Herbst in unseren Häusern und Wohnungen gemütlich. Hier die vier Spinnenarten, denen man am häufigsten in den eigenen vier Wänden begegnet:

Sie ist der wohl gängigste achtbeinige Mitbewohner und in fast jedem Haushalt zu finden. Die große Zitterspinne ist ein ganzjähriger Hausbewohner und sitzt vorwiegend in Kellern oder ruhigen Ecken der Wohnung. Dort baut sie fast unsichtbare Netze und lauert auf Beute. Mit ihren langen Beinen sorgt ihr äußeres Erscheinungsbild bei vielen für Unbehagen, gefährlich ist sie für den Menschen aber überhaupt nicht.

Fun Fact: Ihren Namen trägt die Spinne wegen ihres Abwehrmechanismus. Fühlt sich die Spinne bedroht, beginnt sie, in ihrem Netz hin und her zu schwingen. Dadurch verschwimmen ihre Umrisse, sodass sie für Fressfeinde schwerer zu erkennen ist.

Sie ist der Albtraum für viele Menschen mit Spinnenphobie. Die Hauswinkelspinne ist größer, dicker und damit auch sehr viel sichtbarer als die Zitterspinne. Vor allem im Spätsommer und Herbst ist sie besonders umtriebig und dadurch häufiger in unseren Wohnungen zu sehen. Auch sie ist für gewöhnlich ein ganzjähriger Mitbewohner, hält sich dort aber meist in dunklen, geschützten Spalten und Winkeln auf, wo sie in ihrem Trichternetz dem Menschen verborgen bleibt.

Während der Paarungszeit verlassen aber vor allem die großen Männchen ihre Verstecke, um nach einem Weibchen zu suchen. Dann laufen sie auch über Böden und Wände oder landen in Waschbecken und Badewannen, wo sie den Menschen einen Schrecken einjagen.

Vollständigen Artikel bei Bild lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

Mehr von Bild

Alle ansehen ›

Mehr in Deutschland

Alle ansehen ›