"Yallah Intifada"-Aufrufe: Berliner Linke erstattet Anzeige wegen antisemitischer Aufkleber
Die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp spricht sich im Wahlkampf gegen Antisemitismus aus. Doch Teile ihrer Partei sorgen wiederholt für Negativschlagzeilen. Nun tauchen fragwürdige Sticker auf, dabei handelt es sich aber um Fälschungen.
Der Landesverband der Berliner Linke geht gegen Sticker vor, die Spitzenkandidatin Elif Eralp als Unterstützerin der Intifada erscheinen lassen. Dabei handele es sich um Fälschungen, sagte Linke-Landesgeschäftsführer Björn Tielebein. Auf den Stickern ist über einem Bild von Eralp der Slogan "Yallah Intifada! Mit Elif Eralp: Intifada ins Abgeordnetenhaus wählen!" zu lesen. Die Linke habe über die Internetwache der Berliner Polizei Anzeige wegen Betrugs erstattet, sagte Tielebein.
Solche Sticker seien in Berlin an mehreren Stellen aufgetaucht und außerdem über Social-Media-Kanäle verbreitet worden. Wer dahinterstecke, wisse die Partei nicht. "Zumindest kein Freund der Linken", sagte der Landesgeschäftsführer.
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