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Im Garten - Das Hochbeet sackt ab – was jetzt zu tun ist

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Im Garten - Das Hochbeet sackt ab – was jetzt zu tun ist

Wer ein Hochbeet im Garten hat, kennt das Bild: Nach Monaten fehlt plötzlich Erde, die Oberfläche liegt deutlich tiefer. Das wirkt erst einmal wie ein Problem, ist aber meist ein gutes Zeichen. Denn ein Hochbeet soll genau das tun. Fass mir den Artikel zusammen

Unter der Erde herrscht Dauerbetrieb. Würmer, Bakterien und andere Bodenorganismen verwandeln Pflanzenreste Schritt für Schritt in nährstoffreichen Humus. Dabei fällt die Füllung regelrecht in sich zusammen. Zusätzlich sorgt Feuchtigkeit dafür, dass sich die einzelnen Schichten verdichten, weiß myHOMEBOOK . Das Ergebnis: Die Oberfläche rutscht Jahr für Jahr ein Stück nach unten.

Die Folge: Das Hochbeet sackt ab. Im ersten Jahr können das 10 bis 20 Zentimeter sein, manchmal sogar mehr. Danach setzt sich die Füllung weiter, meist aber deutlich langsamer.

Mit dem Abbau der Pflanzenreste sinkt auch die Menge an Nährstoffen, die das Beet freisetzt. Gerade in den ersten Jahren steckt jedoch noch viel davon im Material. Besonders Starkzehrer wie Tomaten , Kohl, Zucchini, Gurken oder Paprika profitieren davon.

Am einfachsten füllen Gartenbesitzer ihr Hochbeet nach der Ernte im Herbst auf. Über den Winter kann sich die neue Füllung noch etwas setzen. Wer erst im Frühjahr nachfüllt, sollte zunächst kräftig gießen oder einige Regenfälle abwarten. Wie oft sollte ich ein Hochbeet nachfüllen?

Sackt das Beet während der Gartensaison stark ab, können Pflanzen plötzlich tiefer stehen. Kartoffeln kommen damit gut zurecht, weil sie ohnehin angehäufelt werden. Auch Tomaten vertragen zusätzliche Erde. Bei anderen Kulturen ist Vorsicht nötig: Die Erde sollte schrittweise ergänzt werden. Salat etwa darf nicht zu tief sitzen, sonst können die äußeren Blätter faulen.

Zum Nachfüllen eignen sich Kompost und gute Pflanzerde, gern gemischt. Grobes Material wie Äste, Hackschnitzel oder unreifer Kompost gehört dagegen nicht auf die Oberfläche. Was sollte ich als Nächstes lesen?

Nach etwa fünf bis sieben Jahren ist die ursprüngliche Füllung weitgehend zersetzt. Dann lässt der typische Schichteffekt nach: Es entstehen weniger Nährstoffe und weniger Verrottungswärme. In diesem Fall wird das Hochbeet komplett neu befüllt. Die alte Erde kann weiterhin zur Bodenverbesserung im Garten verwendet werden.

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