Bisher keine Spur: Weltweite Fahndung nach Windkraftbetrüger Holt
Behörden rätseln, wohin und wie der Windkraftbetrüger Hendrik Holt geflohen ist.
Hat er Europa verlassen? Nach dem flüchtigen Windkraftbetrüger Hendrik Holt wird inzwischen weltweit gefahndet.
Das teilte die Staatsanwaltschaft Osnabrück mit.
Weitere Angaben zum Stand der Fahndung gab es nicht.
Bisher hieß es, nach dem 36-Jährigen aus dem emsländischen Haselünne werde mit einem europäischen Haftbefehl gefahndet.
Von einer Ausweitung der Fahndung könne allerdings keine Rede sein, betonte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Es sei von Anfang an überall nach dem Flüchtigen gesucht worden.
Der Europäische Haftbefehl spiele unter anderem bei einer etwaigen Auslieferung aus einem EU-Mitgliedsland eine Rolle.
Flucht aus offenem Vollzug Holt ist auf der Flucht, seitdem er Ende August nicht von einem genehmigten Ausgang in die Justizvollzugsanstalt in Berlin zurückkehrte.
In Berlin war der Straftäter im offenen Vollzug.
Jüngst war bekanntgeworden, dass Holt bei seiner Flucht seine Ehefrau und sein Kind zurückgelassen hat.
Wo genau sich der Betrüger aufhält und wie ihm die Flucht gelungen ist, dazu schweigen die Ermittler derzeit - mit Verweis auf „fahndungstaktische Gründe“.
Rund die Hälfte der Haft war abgesessen 2022 hatte das Landgericht Osnabrück Holt zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fast neun Jahren verurteilt.
Es ging um bandenmäßigen Betrug, Bestechung und Urkundenfälschung.
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