Valea Scalabrino: Was das Serien-Aus für sie bedeutet
Valea Scalabrino steht seit 2010 als Sina in der Schillerallee.
Nun spricht sie über das Aus von „Unter uns“ und ihre Hoffnungen.
Als RTL am Montagvormittag das Aus für „Unter uns“ bekannt gab , war die Nachricht für das Team in Köln längst keine Neuigkeit mehr. „Wir haben es alle bereits am Freitag in einer internen Versammlung für Mitarbeitende und Darsteller erfahren“, sagt Valea Scalabrino (36) im Interview mit spot on news.
Und weiter: „So hatten wir zumindest das Wochenende, um die Nachricht erst einmal sacken zu lassen und zu verarbeiten.“ Wie es ihr mit der Entscheidung geht, beantwortet Scalabrino zweigeteilt.
Das eine ist das Ende einer Hängepartie: „Einerseits bin ich erleichtert, dass die lange Ungewissheit nun ein Ende hat.“ Zurück in ein früheres Leben Das andere ist das Ende einer persönlichen Ära. „Gleichzeitig bedeutet das für mich, dass ich in ein Leben zurückkehre, das ich so eigentlich gar nicht mehr kenne“, sagt sie. „Ich war fast die Hälfte meines Lebens hier in Köln .
Das wird sich nun verändern, und das fühlt sich natürlich erst einmal ungewohnt an.“ Diese Rechnung geht auf: Ihr erster Drehtag war der 1.
März 2010, seit dem 15.
April 2010 ist sie in der Schillerallee zu sehen.
Sie spielt die Ärztin Sina Hirschberger, geborene Uhland, und gehört damit seit mehr als 16 Jahren zum Stammpersonal der Daily.
Für den Rest der Dreharbeiten hat die Schauspielerin eine klare Hoffnung: „Ich wünsche mir, dass wir etwas schaffen, das über das Fernsehen hinausgeht.
Ein Gefühl, das bleibt, und eine Erinnerung an eine ganz besondere Zeit mit vielen Höhen und Tiefen.“ Feste Pläne für die Zeit nach der Schillerallee nennt Scalabrino nicht, einen Ortswechsel dagegen schon. „Vorerst geht es für mich zurück nach Berlin und dann schauen wir, was die Zukunft bringt.“ Bange ist ihr davor nicht: „Ich bin gespannt, was das Leben für mich bereithält, und freue mich auf alles, was kommt.“ Produktion wird Ende des Jahres eingestellt RTL hatte am Montag mitgeteilt, die Produktion der Daily zum Jahresende 2026 einzustellen, die Ausstrahlung läuft bis März 2027.
UFA-CEO Sascha Schwingel prüft zudem eine Weiterführung der Marke.
Die Serie war 1994 gestartet und gehört zu den langlebigsten täglichen Formaten im deutschen Fernsehen.
An „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Alles was zählt“ halten Sender und Produktionsfirma fest.
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