Transfer-Finale - Ostklub krallt sich Nationalspieler
Kurz vor dem Ende der Transferperiode hat ein Ost-Klub noch einmal zugeschlagen und sich sogar einen Nationalspieler gekrallt.
Der SV Babelsberg 03 aus der Regionalliga Nordost verpflichtete aufgrund der Verletzungsprobleme im Kader mit Amiro Amadou einen neuen Verteidiger. Er kommt vom Ligarivalen BFC Dynamo, wo er die letzten zwei Saisons spielte. „Amiro wird uns mit seiner enormen Schnelligkeit und dem ausgeprägten Willen, das eigene Tor zu verteidigen, sehr helfen“, sagt Paul Bachmeyer, Sportvorstand des SV Babelsberg 03. Zuletzt zog sich Kapitän Laurin von Piechowski eine Verletzung an der Achillessehne zu, die eine Operation notwendig macht.
Amadou, in Hamburg geboren, begann seine Profikarriere 2021/22 bei Oberneuland in der Regionalliga Nord. Im Juli 2022 wechselte er zu Germania Halberstadt und später zur Reserve des SSV Jahn Regensburg. Seit Juli 2024 war er für den BFC am Ball. Amadou, dessen Vater aus dem Benin kommt, spielte für die beninische U23-Nationalmannschaft und wurde dann von Trainer Gernot Rohr in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen. Sein Debüt gab er am 5. Juni 2026 beim 1:1 im Freundschaftsspiel gegen Niger. Amiro ist der Sohn von Moudachirou Amadou (54), der in der Bundesliga einst beim FC St. Pauli spielte.
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