Gesundheit: Mehr Mädchen und Frauen mit Essstörungen in NRW behandelt
Die Zahl der wegen Essstörungen behandelten Mädchen und Frauen nimmt in NRW zu.
Besonders deutlich zeigt sich der Anstieg bei den stationären Behandlungen.
Die Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Essstörungen bei Mädchen und Frauen ist in Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen.
Die stationären Behandlungsfälle stiegen zwischen 2020 und 2024 um 31 Prozent auf rund 2.200 Fälle.
Das geht aus einer Antwort der NRW-Landesregierung auf eine SPD-Anfrage hervor.
Die Zahl der ambulanten Behandlungen stieg bei Mädchen und Frauen im gleichen Zeitraum um 12,5 Prozent.
Wurden 2020 insgesamt 66.600 Fälle registriert, waren es 2024 bereits 74.900.
Besonders stark nahm die Zahl der ambulanten Fälle bei 20- bis 29-jährigen Frauen zu.
Bei den unter Zehnjährigen ging die Zahl dagegen von 2.910 auf 2.750 Fälle zurück.
Bei Männern stagnierten die ambulanten Behandlungen im selben Zeitraum zwischen 18.200 und 19.040 Fällen.
Stationär lagen die Fälle bei Männern zwischen 150 und 180 Fällen.
Die Auswertung bezieht sich auf die Mehrheit der gesetzlich Versicherten, Privatversicherte wurden nicht erfasst.
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