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Shakira besucht Erbebengebiet in Kolumbien: Sie verspricht 1,25 Millionen für Schulen

Stern ·
Shakira besucht Erbebengebiet in Kolumbien: Sie verspricht 1,25 Millionen für Schulen

Shakira ist ins kolumbianische Erdbebengebiet gereist.

Dort sagte die Sängerin Millionen für den Wiederaufbau von Schulen zu.

Shakira (49) hat bei einem unangekündigten Besuch im kolumbianischen Erdbebengebiet eine erste Zusage über 1,25 Millionen US-Dollar für den Wiederaufbau von Schulen gemacht.

Wie das US-Musikmagazin „Billboard“ berichtet, reiste die Sängerin am Montag in die Hauptstadt Quibdó der Pazifikprovinz Chocó.

Dort haben nach dem Beben vom 10.

August fast 200 Schulen Schäden gemeldet.

Das Erdbeben der Stärke 7,4 hatte den Westen Kolumbiens getroffen und Hunderte Menschen das Leben gekostet.

Shakira ging durch beschädigte Klassenzimmer, sprach mit Schülern und Lehrkräften und traf die Gouverneurin von Chocó, Nubia Carolina Córdoba, sowie Quibdós Bürgermeister Rafael Bolaños.

Drei Geldgeber, eine Zusage Die Summe stammt aus mehreren Töpfen: 500.000 Dollar kommen von Shakira selbst und dem Konzertveranstalter Live Nation, weitere 500.000 Dollar vom FIFA Global Citizen Education Fund, 250.000 Dollar steuert die lateinamerikanische Entwicklungsbank CAF bei.

Verwaltet wird das Geld über Shakiras Stiftung Fundación Pies Descalzos.

Unabhängig davon kündigte der Philanthrop Howard Buffett an, seine Stiftung werde den Wiederaufbau von zehn weiteren Schulen in Chocó unterstützen.

Buffett begleitete Shakira nach Quibdó, gemeinsame Bildungsprojekte in Kolumbien hatte es schon zuvor gegeben. „Wenn sie ruft, komme ich“, sagte er während des Besuchs. „Jeder Tag ohne Schule fehlt den Kindern“ Shakira denkt dabei über das Ende der akuten Nothilfe hinaus. „Was mich am meisten beunruhigt, ist, dass die Schulen nach dem Ende dieses Notstands nicht wieder aufgebaut werden“, sagte sie vor Journalisten. „Jeder Tag, an dem Kinder nicht zur Schule gehen, ist ein Tag, an dem ihnen ein Stück ihrer Zukunft entgeht.“ Ihre Stiftung arbeitet seit mehr als zwei Jahrzehnten in Chocó und betreibt dort zwei Schulen. „Es ist ein Ort, den ich liebe, ein Ort, an dem ich unsere Schüler in unseren Klassenzimmern habe wachsen sehen“, so die Kolumbianerin. „Ich möchte wirklich sehen, wie er wieder aufgebaut wird.“ Persönlich wolle sie sich zudem um den Wiederaufbau einer technischen Universität in der Provinz kümmern.

Eine Region, die kaum zu erreichen ist Chocó zählt zu den ärmsten und abgelegensten Gebieten Kolumbiens.

Das Gebiet ist etwa so groß wie die Schweiz, viele Orte sind nur über Flüsse und unbefestigte Pisten erreichbar.

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