Wechsel-Gerüchte - Ihn erklärt Herthas Leitl für unverkäuflich
Linus Gechter (22) räumt als Herthas neuer Abwehrchef bislang konsequent fast alles weg vor dem Tor. Nicht umsonst bestimmte Trainer Stefan Leitl (48) den Abwehrspieler zum Vizekapitän. Auch am Freitag in Braunschweig (18.30 Uhr) spielt Gechter – vielleicht zum letzten Mal?
Es gibt vielfältige Wechselgerüchte um Gechter. Como aus Italien und auch Klubs aus Spanien und der Bundesliga haben den U21-Nationalspieler auf dem Zettel. Das gefällt Herthas Coach überhaupt nicht. Leitl sagt: „Linus ist unverkäuflich! Wir brauchen ihn für unsere Art von Fußball.“ Gechter soll bleiben, zwei Neue dafür noch kommen. Leitl: „Ein Stürmer und vielleicht noch einer auf einer anderen Position.“
In Braunschweig setzte Leitl – bis auf den gesperrten Zeefuik – auf die Spieler, die zwei Siege in der 2. Liga eingefahren haben. Folgt nun der dritte? Leitl ist gewarnt, er kennt die Stärken des Gegners. Zusammen mit Assistent Andre Mijatovic (46) saß er am letzten Sonntag beim DFB-Pokalspiel von Braunschweig gegen Union (2:4) im Stadion. Das Ausspionieren von Herthas Gegnern ist in dieser Saison Chefsache. Auch vorm Pokalspiel in Saarbrücken (4:2 nach Elfmeterschießen) ging Leitl auf Spionagetour, sah sich den Drittligisten gleich zweimal persönlich an. Mit Erfolg! Hertha steht in der nächsten Pokalrunde.
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