Abnehm-Experiment: Warum gleiche Nährstoffe anders wirken
50 Menschen bekommen zum Abnehmen acht Wochen lang täglich die gleichen Nährstoffe zur Verfügung gestellt.
Die eine Hälfte verliert deutlich mehr Gewicht als die andere.
Warum? Dieser Text aus unserem Archiv stammt aus dem Herbst 2025.
Wir veröffentlichen ihn an dieser Stelle erneut.
Kalorien runter, Kilos runter – so einfach könnte es sein, wäre unser Körper eine Maschine.
Denn rein physikalisch entscheidet sich allein an der Energiebilanz, ob wir das Gewicht halten, zu- oder abnehmen: Wer mehr Energie zuführt, als verbraucht wird, legt zu.
Wer mehr Kalorien verbraucht, als täglich durch den Magen gehen, nimmt ab.
Und sind die beiden Energiemengen gleich groß, bleibt unsere Körpermasse unverändert.
Doch das ist nur die simpelste aller Theorien über das Gewichtsmanagement – und hat mit der Realität nicht gar so viel zu tun, wie viele beim morgendlichen Gang auf die Waage leider feststellen können.
Aber woran liegt das? Welche wichtigen Faktoren spielen noch hinein, wenn wir gegen Übergewicht angehen und dabei auf pharmazeutische Unterstützung wie etwa die derzeit populäre „Abnehmspritze“ verzichten wollen? Das herauszufinden, hat sich ein Team des englischen University College London zum Ziel gesetzt und dabei sein Augenmerk vor allem darauf gerichtet, was genau auf den Tellern seiner Versuchspersonen landet.
Denn einige verdächtigte Lebensmittel gab es auch schon vor dieser Untersuchung: nämlich alle „ultrahoch-verarbeiteten“.
Was sind ultrahoch-verarbeitete Lebensmittel? Der Begriff selbst geht auf den brasilianischen Ernährungswissenschaftler und Epidemiologen Carlos Monteiro von der Universität São Paulo zurück, der 2009 ein bis heute sowohl in der Forschung als auch von öffentlichen Gesundheitsdiensten viel genutztes Klassifizierungssystem („Nova“) vorschlug.
Danach werden Nahrungsmittel nicht nach dem Nährwert ihrer Inhaltsstoffe oder dem Energiegehalt unterschieden, sondern nach dem Grad ihrer Verarbeitung.
Vier Stufen gibt es in diesem System.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.