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Kardiologe verrät, was er jeden Morgen für sein Herz tut

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Kardiologe verrät, was er jeden Morgen für sein Herz tut

„Ich bin selbst ein herzlicher Mensch und es berührt mich, wenn ich darüber spreche, was ich von meiner Omi Minana, von den Hundertjährigen und von meinen Kindern für gesunde Herzen gelernt habe und immer noch lerne“, sagt Nana Bimpong-Buta. „Genau das versuche ich weiterzugeben.“ Das tut der Kardiologe als Herzensdoc Nana in seinem Podcast, in seinem Buch und im Gespräch auf dem Health Lab in München.

FOCUS online: Ihr Buch trägt den Titel „Happy Heart“. Was tun Sie persönlich täglich für Ihre Herzgesundheit?

Nana Bimpong-Buta: Ich tue jeden Tag etwas für mein eigenes Herz. Ich gehe zum Sport.

Bimpong-Buta: Ich mache, was in den Leitlinien steht: moderates Training. Aufwärmen, Bewegung, Krafttraining. Ich stemme nicht hundert Kilo, aber so viel, dass der Muskel etwas spürt. Nur eine halbe Stunde insgesamt. Danach erst warm duschen und anschließend kalt abduschen. Also ein kleines Training, jeden Morgen. Und alles in Kombination mit meiner Lieblingsmusik.

Bimpong-Buta: Ja, das tut meinem Herzen gut (lacht) . Heute Morgen habe ich beim Sport „It's gonna be a good day“ gehört. Das singe ich dann immer mit. So kann ich in den Tag starten. Außerdem habe ich zwei Töchter, die heißen Love und Joy, Liebe und Freude – ihnen schenke ich Liebe und Freude, und natürlich meiner Frau. Meinen Kindern gebe ich jeden Tag, ich habe das mal zum Spaß gezählt, etwa dreihundert Küsschen pro Tag.

Wann finden Sie mit Job und kleinen Kindern Zeit für sich und für Ihren Sport?

Bimpong-Buta: Ich stehe früh auf – um sechs Uhr. Ich achte aber auch darauf, dass ich zeitig ins Bett komme. Oft klappt es nicht so gut (lacht) . Zeitig heißt bei mir etwa elf Uhr abends. So bekomme ich sechs bis sieben Stunden Schlaf. Am Wochenende schlafe ich häufig ohne Wecker. Dadurch kann mein Körper sich das nehmen, was er möchte. Was wir noch das ganz viel machen: kuscheln und sprechen. Ich spreche sehr viel mit meinen Kindern und Frau. Das ist gut fürs Herz. Und das kann jeder machen (lacht) .

Jetzt haben Sie erzählt, was Sie für Ihr „Happy Heart“ machen. Was können Sie Menschen der verschiedenen Altersstufen mitgeben? Was sollten die 40-Jährigen, die 60-Jährigen, die 80-Jährigen für ihr glückliches, gesundes Herz tun?

Bimpong-Buta: Was ich für eine gute Herzgesundheit wichtig finde , ist die Kombination – und das gilt eigentlich für alle Altersklassen – aus sich Kümmern um klassische Risikofaktoren wie Bluthochdruck und aber gleichzeitig die anderen, nicht klassischen wie Stress, guter Schlaf, Umgang mit Emotionen. Das gilt für alle Altersklassen und damit kann jeder sofort starten.

Die Schwerpunkte unterscheiden sich. Ab 40, 50 Jahren muss man auf die klassischen Risikofaktoren wie Bluthochdruck achten. Jeder Dritte in Deutschland leidet darunter, oft ohne es zu wissen. Denn es tut nicht weh, ist aber brandgefährlich und kann Schlaganfälle oder Herzinfarkte auslösen.

Gerade für junge Leute wiegen die anderen Faktoren schwerer: Stress, Angst, Sorge, schlechter Schlaf, digitale Überdosierung. All das sollten sie reduzieren. Und schließlich können Junge und Alte etwas füreinander tun.

Bimpong-Buta: Die Älteren kümmern sich mit ihrer Lebenserfahrung um die Jüngeren.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.focus.de — der Inhalt gehört Focus Online Gesundheit.

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