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Wahl in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: So schreibt die internationale Presse über die Ergebnisse

Der Spiegel ·
Wahl in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: So schreibt die internationale Presse über die Ergebnisse

Die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bringen neue Instabilität für das ohnehin angeschlagene Regierungsbündnis von Union und SPD im Bund. Auch deshalb wurden die Urnengänge international mit großem Interesse verfolgt. Dutzende ausländische Journalistinnen und Journalisten hatten sich für die verschiedenen Wahlpartys akkreditiert. Viele Medien nehmen nun die Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz ( CDU ) in den Blick.

»The Times« (Vereinigtes Königreich): »Bundeskanzler Merz steht mit dem Rücken zur Wand, könnte aber mangels eines klaren Rivalen überleben. [...] Friedrich Merz, Deutschlands angeschlagener Bundeskanzler, hat in der Politik nur eine Handvoll unerschütterlich loyaler Freunde, und der loyalste unter ihnen ist Thorsten Frei , seine rechte Hand im Bundestag .«

»De Telegraaf« ( Niederlande ): »Deutschland erleidet erneut einen politischen Tiefschlag. Die AfD wird in Mecklenburg-Vorpommern stärkste Kraft, während die Linke in Berlin die CDU vom Thron stößt. Für Bundeskanzler Friedrich Merz häufen sich damit die Wahlprobleme weiter an. [...] Nach der Halbierung der CDU in Sachsen-Anhalt , wo die AfD nun versucht, eine Regierung zu bilden, sind diese neuen Wahlresultate für Bundeskanzler Friedrich Merz äußerst schmerzhaft. In den vergangenen Wochen wurde in seiner eigenen Partei offen über einen Kanzlertausch gesprochen. Weil die Unzufriedenheit der Deutschen mit seiner Politik enorm ist, wird Merz zu einem wesentlichen Teil für die jüngsten Niederlagen verantwortlich gemacht.«

»Rzeczpospolita« ( Polen ): »Was bedeutet das alles für die Zukunft der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz? [...] Die Schwäche des Bundeskanzlers bedeutet eine Schwäche der deutschen Politik. Und das ist die wichtigste politische Bühne in der EU. Wer von dieser Schwäche profitiert? Vor allem diejenigen, die diese Bühne komplett verändern wollen. Die Hoffnung der AfD, dass es noch in diesem Jahr nach vorgezogenen Bundestagswahlen zu einem solchen Wandel kommt, scheint nicht völlig realitätsfern. Der Zeitpunkt ist hier ohnehin nicht das Wichtigste. Das wahre Erdbeben steht noch bevor.«

»Tages-Anzeiger« ( Schweiz ): »Es hätte für Friedrich Merz ein Befreiungsschlag werden sollen. Der deutsche Kanzler hatte gestern die CDU-Ministerpräsidenten ins Konrad-Adenauer-Haus in Berlin zitiert, um gemeinsam Stärke zu demonstrieren. Nun mussten die versammelten Spitzenpolitiker schon wieder einen schwarzen Wahlsonntag ihrer Partei besprechen. [...] Neuwahlen wären angesichts der miserablen Umfragewerte weder für CDU noch SPD eine Option. So bliebe nur die Möglichkeit, dass der derzeitige Bundestag einen neuen Regierungschef wählt. Tatsächlich verdichten sich die Spekulationen über einen Kanzlerwechsel – wenngleich ein solcher in Deutschland unüblich ist und, anders als etwa in Großbritannien , kaum reibungslos verläuft.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.spiegel.de — der Inhalt gehört Der Spiegel.

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