Technologie: Chipfertiger TSMC mit Rekordgewinn dank KI-Nachfrage
21 Milliarden Euro Gewinn in drei Monaten: TSMC verdient prächtig am KI-Boom.
Für das Schlussquartal erwartet der Konzern aus Taiwan noch höhere Umsätze.
Der weltgrößte Chipauftragsfertiger TSMC hat im dritten Quartal einen weiteren Gewinnrekord aufgestellt und mehr verdient als von Experten erwartet.
Der Schwung an Aufträgen für KI-Rechenzentren ließ den Gewinn im Jahresvergleich um über zwei Drittel auf gut 763 Milliarden Taiwan-Dollar (etwa 21 Milliarden Euro) anschwellen, wie der Konzern mitteilte.
Der Umsatz war im Dreimonatszeitraum wie bereits bekannt um 51 Prozent auf 1,49 Billionen Taiwan-Dollar geklettert.
Weiterhin kräftiges Wachstum erwartet TSMC fertigt unter anderem Chips für die Chipriesen Nvidia und AMD sowie für Apple.
Auch beim Ausblick ist das Unternehmen zuversichtlich.
Im laufenden vierten Quartal peilen die Taiwaner eine Bruttomarge von 65 bis 67 Prozent an, was den Erwartungen am Markt entspricht.
Im dritten Quartal blieben 66,4 Prozent vom Umsatz nach Herstellungskosten als Bruttogewinn übrig.
Dabei sind Verwaltungs- und Vertriebskosten ausgeklammert.
Beim Umsatz nimmt sich TSMC mit 52,3 bis 54,3 Milliarden US-Dollar (bis zu 48,6 Milliarden Euro) etwas mehr vor als von Fachleuten gedacht.
Viele neue Fabriken in Bau Der Konzern profitierte zuletzt insbesondere von der Auftragsschwemme, die vom Ausbau der KI-Rechenzentren vor allem in den USA ausgeht.
TSMC baut die Kapazitäten aus und will dieses Jahr bis zu 64 Milliarden US-Dollar in neue Anlagen stecken.
Derzeit arbeitet TSMC am Bau oder der Erneuerung von 20 Fabriken gleichzeitig.
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