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2. Fußball-Bundesliga: Klose schwärmt, Zoma trifft: Der neue Nürnberger Reifegrad

Stern ·
2. Fußball-Bundesliga: Klose schwärmt, Zoma trifft: Der neue Nürnberger Reifegrad

Vier Siege, ein Remis, 13 Punkte: Der beste Saisonstart unter Miroslav Klose weckt Träume in Nürnberg.

Der Trainer sieht nach einer Pausen-Rüge gegen Hannover die beste Halbzeit in seiner Amtszeit.

Miroslav Klose ist keiner, der Superlative einfach so rausdonnert.

Aber was der Trainer des 1.

FC Nürnberg beim 2:1 (1:1) gegen Hannover 96 nach einer aufrüttelnden Kabinenansprache zur Pause als Reaktion von seiner Mannschaft geboten bekam, imponierte ihm maximal. „Wir waren nicht griffig genug.

Wir waren nicht gierig in den Zweikämpfen.

Wir haben falsche Entscheidungen getroffen.

Das haben wir klar angesprochen“, berichtete Klose in der Pressekonferenz nach dem Spiel: „Und dann sehe ich die beste Halbzeit, seitdem ich hier bin. Überragend! Riesenkompliment!“ „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey“ Nach der turbulenten Anfangsphase mit dem Führungstreffer von Julian Justvan und dem raschen Ausgleich der Gäste per Handelfmeter von Lars Gindorf demonstrierte die „Club“-Elf nach der Pause einen ganz neuen Reifegrad .

Einen, der nach dem Saisonstart mit 13 von maximal möglichen 15 Punkten im dritten Klose-Jahr Aufstiegsträume weckt im Frankenland. „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey“, hallte es am Freitagabend lautstark durchs Max-Morlock-Stadion.

Die Spieler genossen das minutenlange Feiern vor der Fankurve. „Wir genießen das, die Fans genießen das“, berichtete Torschütze Justvan: „Es war eine Energieleistung der Mannschaft.“ Der Edeltechniker sieht eine Weiterentwicklung. „Unser Spiel ist deutlich dominanter geworden.

Wir wollen Ballbesitz.

Wir sind variabler geworden.“ Entscheidend aber sei die Aktivität auf dem Platz. „Das Passive ist nicht unseres“, sagte Justvan.

Und genau das hatte Klose in der Pause deutlich moniert.

Wohin geht der Weg? Ist der „Club“ ein Aufstiegsanwärter? Der „Club“ hat das Momentum - und Zoma „Wir sind nicht dafür gemacht, um große Töne zu spucken“, wehrte Klose ab.

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