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Viele Freibadgäste: Hitze lockte 2026 deutlich mehr Besucher in die Freibäder

Stern ·
Viele Freibadgäste: Hitze lockte 2026 deutlich mehr Besucher in die Freibäder

Zum Ende der Freibadsaison ziehen die Betreiber in NRW eine positive Besucherbilanz.

Doch die vielen Hitzetage sorgten auch für Probleme.

Warum? Das erklärt der zuständige Verband.

Der heiße Sommer hat den Freibädern in Nordrhein-Westfalen eine besucherstarke Saison beschert. „Die großen Betreiber in NRW melden teilweise bis zu 30 Prozent mehr Besucher als im Vorjahr“, sagt Tamara Böhmelt von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen.

Das sei den ersten Auswertungen der jährlichen Freibadbefragung zu entnehmen, die allerdings wegen teilweise noch geöffneter Freibäder noch nicht abgeschlossen ist.

Gerade das schöne Wetter während der Sommerferien habe im Vergleich zur eher unterdurchschnittlich besuchten Vorjahressaison für starken Zustrom gesorgt.

Wegen der schon ab Juni häufig sehr warmen Tage habe es dabei früh über einen Großteil der geöffneten Wochen hinweg eine gute Auslastung gegeben, berichtet Böhmelt.

Von „rekordverdächtigen Besuchszahlen in den Freibädern“ angesichts von Rekordtemperaturen spricht auch der Geschäftsführer des Verbandes, Christian Mankel. „Gleichsam verdeutlichte die Hitzeperiode erneut die Wertigkeit und Wichtigkeit öffentlicher Freibäder für unsere Gesellschaft“, teilte er mit.

Hitzeanpassung - auch eine Herausforderung für die Bäder Vor allem in den Ballungsräumen habe sich in diesem Jahr gezeigt, dass die Menschen an heißen Tagen in die Bäder strömten, um Abkühlung zu finden, sagte Böhmelt.

Mancherorts wurden Kapazitätsgrenzen erreicht - bis hin zum zeitweisen Einlassstopp, berichtet Böhmelt.

In manchen Regionen habe es zumindest an den Tagen mit Rekordhitze auch eine gegenteilige Beobachtung gegeben: „Bei Temperaturen von 40 Grad scheinen Menschen doch auch zu Hause zu bleiben oder die klimatisierte Shopping Mall vorzuziehen“, so Böhmelt.

Extreme Hitzebelastungen stellten auch die Freibäder als Arbeitgeber vor zunehmende Herausforderungen: „Es mussten teilweise Personalkonzepte überarbeitet werden, damit die Mitarbeiter nicht zu lange in der prallen Sonne am Beckenrand stehen“, sagt Böhmelt.

Neben einem höheren Personaleinsatz seien auch mancherorts hohe Investitionen etwa in Sonnensegel oder Kühlwesten nötig gewesen, um Mitarbeiter und Besucher bei großer Hitze besser zu schützen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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