Für den Strand und mehr - Niederländer geben Deutschen Benimmtipps
Touristen benehmen sich im Urlaub nicht immer so, wie sich das die Einheimischen vielleicht wünschen. Ein niederländischer Sender gibt jetzt (deutschen) Urlaubern Tipps, was sie bei der nächsten Reise ins Nachbarland besser lassen sollten. Mit einem Augenzwinkern, versteht sich.
Im Ausland wird uns Deutschen schon so manche „Angewohnheit“ zugeschrieben. Da haben wir nicht nur den Ruf, immer pünktlich zu sein, sondern auch gerne mal schon in den frühen Morgenstunden die Liegen am Pool zu belegen. (Auch wenn wir da längst nicht mehr das Rennen anführen, wie dieses Ranking zeigt .)
Doch es gibt offenbar noch eine weitere Eigenart deutscher Touristen – und darauf hat jetzt der öffentlich-rechtliche Regionalrundfunk Omroep Zeeland der niederländischen Provinz Zeeland hingewiesen.
Zeeland ist eine Ferienregion, die gerne von deutschen Touristen besucht wird. Breite Sandstrände, viel Sonne und Natur und für viele Deutsche eben auch eine relativ kurze Anreise machen die Region so beliebt bei Urlaubern. Doch wo viele Touristen sind, gibt es auch viel Konfliktpotenzial. Das hat der Sender zum Anlass genommen, einige „Benimmregeln“ aufzustellen. Eine richtet sich dabei direkt an deutsche Urlauber .
In dem Instagram-Beitrag heißt es, dass in manchen Ländern das Graben von großen Löchern am Strand offenbar ein regelrechter Trend sei. Hinter den Worten „in manchen Ländern“ steht in Klammern „ Deutschland “. Offenbar ist man dort überzeugt, dass die Deutschen gerne Löcher am Strand buddeln.
Der Beitrag weist darauf hin, dass die Niederländer doch gerne am Strand spazieren, ohne plötzlich einen Meter tief zu stürzen. Deshalb ihre Bitte, keine Löcher zu graben. Wie sie dazu kommen, dass ausgerechnet deutsche Touristen für tiefe Buddel-Löcher am Strand verantwortlich sind, verraten sie nicht. Der ganze Beitrag ist allerdings mit viel Humor zu verstehen. Denn es werden auch noch weitere Benimmregeln aufgestellt – für ALLE Touristen in Zeeland.
So heißt es auch, dass man am Strand doch bitte den persönlichen Freiraum wahren und Handtücher daher mit etwas Abstand zum Strandnachbarn platzieren solle. Eigentlich selbstredend…
Auch wird darauf hingewiesen, doch bitte nicht die Möwen zu füttern, auch wenn es vielleicht Spaß macht. Am Ende könne nämlich niemand mehr in Ruhe essen. In den Kommentaren gibt es gemischte Reaktionen auf die Benimmregeln. Einer fordert, sie in Form ausgedruckter Broschüren zu verteilen. Andere weisen die Niederländer auf das eigene Verhalten im Ausland hin: „Wer im Glashaus sitzt, sollte wohl besser nicht mit Steinen werfen.“
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