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Vorbands abgesprungen - Ed Sheeran sorgt sich nicht vor One-Man-Show

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Vorbands abgesprungen - Ed Sheeran sorgt sich nicht vor One-Man-Show

Philadelphia (USA) – Er steht plötzlich allein da. Erst flog Rapper Macklemore (43) von der Tour, dann sagten aus Solidarität alle anderen Voracts ab. Am Samstagabend (19. September) droht Ed Sheeran (35) bei seinem Konzert in Philadelphia die wohl ungewöhnlichste Show seiner Karriere: eine riesige Stadionbühne, 60.000 Fans und womöglich nur ein Mann mit seiner Gitarre. Das bereitet dem Weltstar allerdings keine schlaflosen Nächte, wie US-Medien berichten.

Wie das Portal TMZ schreibt, gibt es hinter den Kulissen gerade Gespräche darüber, wie das Konzert in Philadelphia über die Bühne gehen soll. Die Pläne würden sich „stündlich“ ändern. Trotzdem gebe es laut Insidern keine Sorge, dass Sheeran notfalls ganz allein auftreten könnte.

So eine One-Man-Show wäre für den Briten keine völlig neue Erfahrung: Sheeran habe in der Vergangenheit bereits große Hallen und Stadien allein mit seiner Gitarre gefüllt und dabei zweistündige Konzerte ohne Begleitband gespielt. Insider sagen, genau das mache die Situation für den Popstar anders als für viele andere Künstler: Er sei ohnehin der Publikumsmagnet.

Der Wirbel begann mit dem Rauswurf von Macklemore. Ed Sheeran (35) hatte den Rapper , der seit Jahren mit scharfen Attacken gegen Israel und pro-palästinensischen Aussagen auffällt, als Vor-Act seiner Tour fallen gelassen. Anfang September hatte Macklemore beim Ed-Sheeran-Konzert in New Jersey „Free Palestine“ gerufen, Israel Rassentrennung und Völkermord vorgeworfen und die Show als politische Bühne genutzt. Er selbst stand schon nach einem antisemitischen Auftritt 2014 mit Hakennase und vermeintlichem Hitlergruß in der Kritik. Die kam nun auch vom jüdischen Weltstar Pink (47) und jüdischen Organisationen.

Nach dem Rauswurf betonte Ed Sheeran, die Verantwortung dafür habe beim Tourveranstalter gelegen. Er selbst habe ausgiebig mit Vertretern der Veranstaltungsorte, dem Tourveranstalter und „Aktivisten auf beiden Seiten“ gesprochen, um eine Lösung zu finden – ohne Erfolg. Aus Solidarität mit Skandal-Rapper Macklemore verließen zuletzt alle anderen Bands und Künstler aus dem Vorprogramm die Tour: Aaron Rowe (30), Lukas Graham (38) und Finneas O'Connell (29), der Bruder von Billie Eilish (24). Auch die irische Band Beoga, die bisher bei jedem Konzert der aktuellen Tour mit Ed Sheeran performte, ist nicht mehr dabei.

„Die Welt fühlt sich für Ed gerade wie ein sehr einsamer Ort an. Er hätte nicht mehr tun können, um die Situation zu ändern“, so ein Insider zur „Sun“. Aber: „Er möchte, dass die Tour für die Fans weitergeht. Der Plan ist, zu sehen, wie es heute Abend läuft, und dann können Ed und sein Team entscheiden, ob sie weitermachen werden oder nicht. Ein Albtraumszenario wäre, wenn vor oder während der Show Unruhen im Stadion beginnen.“ Ed Sheerans Team ist in Sorge, dass sich der Nahost-Konflikt im Stadion in Philadelphia entladen könnte.

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