Rund 20.000 Diebstähle im Jahr: So helfen präparierte Fahrräder bei der Jagd nach Dieben
Dieses Fahrrad darf gerne geklaut werden: Wie die Polizei mit Lock-Rädern Fahrraddieben auf die Spur kommt.
Im Kampf gegen Fahrraddiebstähle geht die bayerische Polizei unterschiedliche Wege: In der Oberpfalz etwa nutzen die Beamtinnen und Beamten Lock-Räder, die mit GPS-Sendern ausgestattet sind.
Seit etwa fünf Monaten sind sie im Einsatz - fünf Tatverdächtige konnten bislang festgenommen werden.
Wie das Präsidium Oberpfalz mitteilte, nahmen Diebe in acht Fällen die präparierten Räder ins Visier.
In sechs Fällen wurden die Lock-Räder komplett geklaut.
In einem weiteren Fall seien Teile ausgebaut worden.
Und in einem Fall sei zwar das Sicherheitsschloss geöffnet worden, das Fahrrad aber am Tatort zurückgelassen worden.
Vermutlich sei der Täter gestört worden.
Tatverdächtiger in U-Haft Über die GPS -Ortung konnte die Polizei fünf Tatverdächtige schnappen.
Dadurch hätten sich die bisherigen Erkenntnisse zur Täterstruktur bestätigt, hieß es weiter: Die Tatverdächtigen seien oft der Betäubungsmittelszene zuzurechnen.
Es gebe aber auch Täter, die überregional agierten.
Ein 47-Jähriger steht etwa im Verdacht, gleich zwei Lock-Räder gestohlen zu haben, eines in Weiden und eines im Landkreis Schwandorf.
Der Mann sitze seit Mitte Juni in U-Haft.
Die bisherigen Erfahrungen zeigten, dass der Einsatz der speziellen Räder einen „wirkungsvollen“ Ermittlungsansatz biete, teilte das Polizeipräsidium weiter mit.
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