Montag, 12. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
› Prozess um Horror-Haus von Soest - Folter-Opfer hing völlig unterkühlt auf Terrasse› Anwesen mit Blick über den Comer See - Frau verschenkt 1,6-Millionen-Villa an Gemeinde› Klingbeil verurteilt Angriffe gegen Bas - „Niemand sollte das ertragen müssen“› Einblick in Altdaten - Schufa öffnet ihr Schattenarchiv per Zugangscode› Geheimpapier enthüllt - Putins perfide Terror-Rechnung für die Ukraine› Rätselhafte Explosion auf Supertanker - Feuerball in der Straße von Hormus› Menschen fliehen panisch ins Freie - Schweres Erdbeben erschüttert Panama› „ZOMBIE-ZELLEN“ IN DER HAARWURZEL ENTDECKT - Neuer Wirkstoff DMG bremst das Altern der Haarwurzelzellen**› Paris Motor Show 2026 - Diese Neuheiten feiern ihre Premiere› Helden kämpfen um WM-Traum - Unsere kleinen Weltmeister brauchen große Hilfe› Prozess um Horror-Haus von Soest - Folter-Opfer hing völlig unterkühlt auf Terrasse› Anwesen mit Blick über den Comer See - Frau verschenkt 1,6-Millionen-Villa an Gemeinde› Klingbeil verurteilt Angriffe gegen Bas - „Niemand sollte das ertragen müssen“› Einblick in Altdaten - Schufa öffnet ihr Schattenarchiv per Zugangscode› Geheimpapier enthüllt - Putins perfide Terror-Rechnung für die Ukraine› Rätselhafte Explosion auf Supertanker - Feuerball in der Straße von Hormus› Menschen fliehen panisch ins Freie - Schweres Erdbeben erschüttert Panama› „ZOMBIE-ZELLEN“ IN DER HAARWURZEL ENTDECKT - Neuer Wirkstoff DMG bremst das Altern der Haarwurzelzellen**› Paris Motor Show 2026 - Diese Neuheiten feiern ihre Premiere› Helden kämpfen um WM-Traum - Unsere kleinen Weltmeister brauchen große Hilfe
Kultur

Erinnerungskultur: Steinmeier: „Wir vergessen das Unrecht nicht“

Stern ·
Erinnerungskultur: Steinmeier: „Wir vergessen das Unrecht nicht“

Bundespräsident Steinmeier enthüllt am eigenen Amtssitz eine Gedenktafel.

Sie erinnert an eine NS-Finanzbehörde auf dem Grundstück, die in den Holocaust verstrickt war.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat auf die Bedeutung der Erinnerung an Nationalsozialismus, Holocaust und Massenmord hingewiesen. „Wir vergessen das Unrecht nicht, und wir verdrängen es nicht“, sagte er.

Was sich nicht wiederholen solle, dürfe nicht vergessen werden.

An seinem Amtssitz am Spreebogen enthüllte er eine Gedenktafel.

Sie erinnert an eine in den Holocaust verstrickte Finanzbehörde des NS-Regimes, die zwischen 1942 und 1945 auf dem Grundstück untergebracht war.

Steinmeier wies auf deren Geschichte hin: Das Hab und Gut unter anderem von Jüdinnen und Juden, die während des Holocaust aus Berlin und Brandenburg verschleppt worden waren, zu beschlagnahmen, versteigern und zu verkaufen, war die Aufgabe von rund 200 Mitarbeitern der sogenannten Vermögensverwertungsstelle.

Steinmeier nannte sie Schreibtischtäter in der bürokratischen Maschinerie des Massenmords , die für den NS-Staat legalisierten Raub begingen.

Steinmeier fordert Wachsamkeit „Die Geschichte der Vermögensverwertungsstelle mahnt uns zur Wachsamkeit“, so der Bundespräsident.

Der demokratische Staat brauche Beamte und Angestellte, die Verantwortung für Menschenwürde, Freiheit und Demokratie übernehmen.

Und er brauche Bürgerinnen und Bürger, die sich dafür einsetzten, dass Regierung und Verwaltung nicht in die Hände der Verächter der freiheitlich-demokratischen Grundordnung fielen.

Der Bundespräsident und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im Sommer einen Neubau am Spreebogen bezogen.

Sein eigentlicher Amtssitz im Schloss Bellevue soll über mehrere Jahre saniert werden.

Die Gedenktafel hat im Rahmen der Wiedereinweihung einen neuen Platz bekommen.

Vollständigen Artikel bei Stern lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

Mehr von Stern

Alle ansehen ›

Mehr in Kultur

Alle ansehen ›