Kampfansage vorm Start - DFB-Star will Bayern jagen
Zum aktuellen Chart-Hit „Du bist gut genug“ kamen die Spielerinnen und Spieler von RB Leipzig auf die Bühne. Bei der Saisoneröffnung auf der Festwiese verrieten Trainer Martin Demichelis und Kapitän David Raum dann auch, was gut genug wäre, um die Saisonziele zu erreichen.
Raum, dessen Vertrag in einem Jahr ausläuft und bei dem nach wie vor die Möglichkeit eines Wechsels besteht, sagte den rund 12.000 Besuchern neben der Red-Bull-Arena: „Wir nehmen uns viel vor, haben Großes vor. Wir wollen in der Bundesliga oben angreifen, auch wenn Bayern ein anderer Gradmesser ist.“ Im Pokal am kommenden Samstag bei Eintracht Trier will Raum „nicht zittern“ und beim Liga-Auftakt eine Woche später gegen Gladbach „mit einem Heimsieg starten“ und generell „schönen Fußball spielen“.
Demichelis meinte trotz der Testspiel-Niederlage am Samstag in München (1:3): „Wir haben gegen Bayern gezeigt, dass wir ein Stück weiter sind als vor einer Woche. Die Jungs sind heiß und gierig.“ Das müssen sie auch. Denn der Trainer setzt gewohnt hohe Ziele: „Wir müssen einen Champions-League-Platz erreichen. In der Champions League selbst sind wir nicht Favorit, aber wir wollen in jedem Spiel mutig auf dem Feld sein. Und nach Berlin zu fahren, ist immer schön.“ Das Endspiel im DFB-Pokal sei also „ein weiteres Ziel“.
RB-Legende Kevin Kampl meldete sich nach seiner Auszeit zurück, stand auf der Bühne und kündigte einen baldigen Job beim Verein an: „Ich möchte im Fußball bleiben. Dann ist Leipzig der Ort, an dem ich arbeiten möchte. Es kribbelt wieder in den Fingern, ich möchte wieder etwas machen.“
Und auch dabei hat er große Ziele. „Ich habe immer gesagt, dass RB irgendwann deutscher Meister sein wird. Leider habe ich es als Spieler nicht erlebt, aber dann wird es in einer anderen Funktion sein“, sagt Kampl, der schon für diese Saison von Leipzig überzeugt ist: „Ich bin sicher, dass die Mannschaft ihre Ziele erreicht. Wichtig ist es, mit Power in die Saison zu kommen, und im Pokal kommen wir sowieso immer sehr weit.“
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