Waldbrand in Belgien: Feuer im Hohen Venn eingekesselt – Evakuierung aufgehoben
Rund 3.000 Hektar Natur sind zerstört, doch die Evakuierung im Ortsteil Kalterherberg ist beendet.
Die Bewohner dürfen zurück.
Der große Brand im Hohen Venn in Belgien ist nach Behördenangaben von Feuerwehrleuten eingekesselt worden - es gibt aber noch keine komplette Entwarnung.
Es sei eine „positive Entwicklung vor Ort“, sagte der Gouverneur der belgischen Provinz Lüttich, Hervé Jamar.
Einsatzkräfte kämpfen seit Freitag gegen das Feuer im Naturschutzgebiet nahe der deutschen Grenze.
Das Feuer, das bislang rund 3.000 Hektar zerstört hat, ist allerdings noch nicht unter Kontrolle: „Da sind wir noch nicht“, sagte ein Sprecher des Gouverneurs laut Nachrichtenagentur Belga .
In der Nacht seien Brände mehrfach wieder aufgeflammt.
Gouverneur von Lüttich : Feuer eingedämmt, aber aktiv „Die Lage des Brandes ist weiterhin unverändert“, teilte Jamar auch am Abend auf seiner Homepage mit.
Der Brand sei eingedämmt, das Feuer aber weiter aktiv.
Vereinzelte auftretende neue Brandherde würden von den Einsatzkräften vor Ort unter Kontrolle gehalten, so der Gouverneur.
Am Donnerstag könnte dann - bei günstigeren Wetterbedingungen als zuletzt - das Feuer wieder mit Unterstützung aus der Luft bekämpft werden.
Auch freiwillige Feuerwehrleute brauche es weiter zur Unterstützung.
Auch in dem vom Waldbrand in Deutschland bedrohten Ort Monschau herrschte vorsichtiger Optimismus.
Das Feuer weite sich nicht weiter in Richtung deutschen Staatsgebiets aus, sagte eine Sprecherin.
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