„Bei uns hat das nichts zu suchen“ - Sixx Paxx feuern Tänzer nach Sex-Spruch
Berlin – „Sex ist nicht inklusive, aber Sex ist möglich“, offenbarte Sixx-Paxx-Tänzer Aaron Cooper (36) in der neuen RTL+-Doku „Toyboys – Sixx Paxx Uncut“. Für die Gründer David Farrell (38) und Bastian Maan (40) überschritt diese Aussage jedoch eine klare Grenze. Sie zogen Konsequenzen. Nach über vier Jahren Zusammenarbeit trennen sich die Sixx Paxx mit sofortiger Wirkung von Cooper.
In einer Mitteilung zeigen sich die Gründer verärgert: „Nein. Bei Sixx Paxx ist Sex mit unseren Gästen im Zusammenhang mit unseren Shows nicht möglich. Punkt.“
Der Hintergrund: Cooper berichtete, dass er nach den Shows private Tänze für Stammkundinnen anbiete: „Eine, die oft herkommt, bucht mich, um es etwas privater zu machen, im Hotel. Sex ist nicht inklusive, aber Sex ist möglich.“ Ein lukratives Geschäft: Für private Tänze im Club zahlen Kundinnen 50 Euro. Für Tänze im Hotelzimmer gibt es deutlich mehr. „Das sind 700 bis 800 Euro, wenn ich zwei Tage in Berlin arbeite. Ich kann sehr gut vom Strippen leben, wahrscheinlich zu gut.“ Seit über vier Jahren ist Aaron Cooper als Tänzer bei den Sixx Paxx und beim weiblichen Publikum der unangefochtene Liebling.
Dass einige seiner Stripper private Tänze gegen Geld anbieten, hat Gründer David Farrell gewusst und toleriert, mehr aber nicht. Zu BILD sagt er: „Jeder Sexarbeiter hat seine Daseinsberechtigung. Ich verurteile niemanden, der das macht. Aber bei uns hat das nichts zu suchen. Bekomme ich mit, dass jemand ein Angebot einer Besucherin annimmt, dann ist Schluss.“ Mit seiner Sixx-Paxx-Show wolle er Unterhaltung verkaufen, keinen Sex. Daher sei er da rigoros: „Das gab es in der Vergangenheit, und die Jungs haben die Bühne verlassen müssen und waren kein Teil mehr von Sixx Paxx.“
Cooper wird vorerst nicht mehr mit den Sixx Paxx auf der Bühne stehen, aber Farrell möchte das Gespräch mit ihm suchen. Er möchte wissen: „Hat das wirklich stattgefunden oder war es nur ein Gedanke, den er laut ausgesprochen hat? Sollte es Ersteres sein, dann ist seine Karriere als Member bei uns endgültig vorbei.“
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