Obsternte: Apfelernte: Geringere Erträge bei guter Qualität
Blütenkönigin Alida schneidet eine Apfeltorte an und eröffnet damit die Apfelernte in Sachsen.
Beim Rück- und Ausblick für die Branche gibt es auch kritische Töne.
Sachsens Obstbauern rechnen mit geringerem Ertrag der Apfelernte bei guter Qualität der Produkte.
Nach vorläufigen Schätzungen betrage die Erntemenge rund 44.300 Tonnen, sagte Jörg Geithel, Chef des Obstverbandes Sachsen & Sachsen-Anhalt.
Damit liege die sächsische Ernte um 14,7 Prozent unter dem Vorjahresertrag (51.960 Tonnen).
Als Gründe nannte er eine kleinere Anbaufläche, Frost und Hagel sowie Hitze und Trockenheit.
Dazu komme Alternanz.
Darunter versteht man im Obstbau schwankende Fruchterträge im zweijährigen Rhythmus.
2025 galt als starkes Apfeljahr.
Erntesaison mit Anschnitt einer Apfeltorte offiziell eröffnet Die sächsische Blütenkönigin Alida schnitt am Dienstag am Goldenen Reiter in Dresden eine Apfeltorte an und eröffnete damit offiziell die Apfelsaison.
Der Obstbauverband gab trotz geringerer Ertragsprognose Entwarnung.
Für den Genuss von Äpfeln bestehe kein Grund zur Sorge.
Es gebe genug leckere, frische und hochwertige Äpfel.
Preislich wird mit einem Niveau wie im Vorjahr gerechnet.
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