Altersvorsorge: Weg frei für neue Frühstartrente
Schon früh an die Altersvorsorge denken: Das ist der Sinn eines Gesetzesvorhabens.
Am Freitag soll der Bundestag es beschließen.
Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD haben die Einführung einer Frühstartrente vereinbart.
Der Finanzausschuss beschloss mit den Stimmen der Koalition einen entsprechenden Entwurf, der am Freitag vom Bundestag verabschiedet werden soll.
Auch der Bundesrat muss zustimmen.
Kinder sollen künftig Geld vom Staat bekommen, um Vermögen fürs Alter aufzubauen.
Fritz Güntzler, finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sprach von einem wichtigen Baustein in der Reform der Altersvorsorge . „Wir wollen junge Menschen sehr früh an den Kapitalmarkt heranführen.“ Der SPD -Finanzpolitiker Michael Thews sagte, jedes Kind solle eine Chance bekommt, früh anzufangen und über die Jahre den „Zinseszinseffekt“ nutzen, um langfristig eine Altersvorsorge aufzubauen.
Die Finanzpolitiker sehen die geräuschlose Einigung auch als Beweis für die gute Zusammenarbeit in der Koalition - in der es an anderen Stellen hakt, etwa bei der geplanten Rentenreform.
10 Euro im Monat Konkret soll der Bund für jedes Kind, das sechs Jahre alt wird, bis zum 18.
Lebensjahr monatlich zehn Euro in ein Altersvorsorgedepot einzahlen.
Die Frühstartrente soll eine Art Startkapital für die Altersvorsorge sein.
Das Geld soll in einen individuellen, kapitalgedeckten Altersvorsorgedepot-Vertrag eingezahlt werden, wenn ein solcher Vertrag von den Eltern abgeschlossen worden ist.
Wenn Eltern für Kinder keinen Vertrag abschließen, soll eine kollektive Anlage in einem Sondervermögen erfolgen.
Verwaltet wird dies von der Bundesbank.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.