Unterwegs im Wald: Wie schützt man sich vor dem Fuchsbandwurm?
Herbstliche Waldspaziergänge und die Suche nach Pilzen haben Hochsaison.
Doch wie gefährlich ist der Fuchsbandwurm in Rheinland-Pfalz? Und worauf sollte man mit Haustieren achten? Herbstzeit ist Pilzzeit: Viele Menschen sind derzeit zum Sammeln von Pilzen oder für Spaziergänge im Wald unterwegs.
Aus diesem Anlass informieren etwa die rheinland-pfälzischen Landesforsten über den Fuchsbandwurm .
Wie groß ist die Gefahr für Menschen, wie kann man sich schützen und wie viele Fälle gibt es in Rheinland-Pfalz? Wie groß ist die Gefahr einer Infektion - und wie steckt man sich an? Der Kleine Fuchsbandwurm gilt nach Angaben des Landesuntersuchungsamts (LUA) in Mitteleuropa als der für den Menschen gefährlichste Parasit.
Die Eier werden von Füchsen mit dem Kot ausgeschieden.
Werden sie etwa zusammen mit einer gepflückten Beere aufgenommen, können sie eine Infektion auslösen.
Unbehandelt ende eine Infektion fast immer tödlich, bewertete das Amt.
Bei einer Infektion könne es zur lebensbedrohlichen und unheilbaren „Alveolären Echinokokkose“ kommen.
Die Symptome seien meist Schmerzen im Oberbauch und Funktionsstörungen der Leber - aber: Sie treten unter Umständen erst Jahre nach der Ansteckung auf, wie das LUA aufzeigte.
Erkrankte müssten lebenslang Medikamente einnehmen.
Nach Angaben des Amtes wurde in Rheinland-Pfalz 2025 ein Fall der Erkrankung eines Menschen durch den Fuchsbandwurm registriert, ebenso 2024.
2026 wurden bislang zwei Fälle erfasst.
Das deckt sich mit der Einschätzung des Naturschutzbundes (Nabu) Rheinland-Pfalz, dass das Infektionsrisiko für Menschen eher gering ist.
Besonders betroffene Regionen in Rheinland-Pfalz sind nicht bekannt.
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