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Sperrzone in Florida sorgt für Lärm-Ärger - Klagewelle wegen Trumps Flugverbot!

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Sperrzone in Florida sorgt für Lärm-Ärger - Klagewelle wegen Trumps Flugverbot!

Donald Trump ist nicht da – geflogen werden darf trotzdem nicht! Seit Oktober 2025 gilt rund um das Luxus-Anwesen Mar-a-Lago des US-Präsidenten in Palm Beach (US-Bundesstaat Florida) eine dauerhafte Flugverbotszone. Und die sorgt für mächtig Ärger bei seinen Nachbarn, wie „Aerotelegraph“ berichtet.

Trump hatte das prachtvolle Anwesen 1985 gekauft und zu einem Privatclub umgebaut. Wer hier im feinsten Ambiente Mitglied sein will, muss tief in die Tasche greifen: Eine Million Dollar kostet die Aufnahmegebühr. Der Präsident verbringt regelmäßig seine Wochenenden in Mar-a-Lago. Und zu seinem Schutz wurde die bisher zeitweise geltende Flugbeschränkung ausgeweitet: In einem Radius von einer Seemeile (rund 1,85 Kilometer) und bis zu einer Höhe von 2000 Fuß (etwa 610 Meter) dürfen Flugzeuge nun ganzjährig nicht fliegen – unabhängig davon, ob Trump überhaupt auf dem Anwesen ist.

Die Konsequenzen bekommen die Menschen in der Umgebung zu spüren. Weil die Flugbeschränkung dauerhaft gilt, mussten auch die Routen am nahegelegenen Flughafen angepasst werden. Besonders pikant: Der Palm Beach International Airport wird inzwischen als Trump International Airport bezeichnet.

Nach Angaben von „Aerotelegraph“ wurden seit Einführung der neuen Regelung bereits mehr als 6000 Lärmbeschwerden registriert. Rund 20.000 Menschen sollen vom zusätzlichen Fluglärm betroffen sein.

Das möchten sich die örtlichen Behörden nicht länger gefallen lassen. Palm Beach County sowie die Städte West Palm Beach und Palm Beach gehen gemeinsam gegen die dauerhafte Sperrzone vor. Ihr Ziel: das Bundesberufungsgericht in Washington D.C.

Der Vorwurf richtet sich gegen die US-Luftfahrtbehörde FAA. Diese soll die Sperrzone auf Anfrage des Secret Service eingerichtet haben, ohne die Folgen ausreichend zu prüfen. Außerdem hätten die Behörden Verwaltungs- und Umweltrecht missachtet, so die Kläger. Der Streit ist den Behörden inzwischen viel Geld wert: Palm Beach County hat das Budget für seine Anwälte in dem Verfahren auf rund 622.500 Dollar (rund 534.000 Euro) erhöht.

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