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Mond fast vollständig verdeckt - Alle Infos zur partiellen Mondfinsternis im August

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Mond fast vollständig verdeckt - Alle Infos zur partiellen Mondfinsternis im August

Am 28. August 2026 steht der Vollmond am Himmel und gleichzeitig erwartet uns eine partielle Mondfinsternis. Dabei werden rund 94 Prozent der Mondscheibe vom Kernschatten bedeckt. Wer das seltene Schauspiel beobachten möchte, muss allerdings früh aufstehen, denn der Mond verschwindet noch während der Finsternis unter dem Horizont.

Wann der Vollmond zu sehen ist, wann die Mondfinsternis beginnt und wo die besten Chancen auf freie Sicht bestehen, erfahren Sie hier.

Eine Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond nahezu auf einer Linie stehen. Die Erde befindet sich dabei zwischen Sonne und Mond. Der Mond wandert durch den Schatten der Erde und wird dadurch teilweise oder vollständig verdunkelt.

„Während eine Sonnenfinsternis nur während der Neumondphase stattfinden kann, muss der Mond für eine Mondfinsternis seine Vollmondphase erreicht haben“, erklärt Dr. Björn Voss vom Planetarium Hamburg .

Am 28. August handelt es sich um eine partielle Mondfinsternis. Der Erdschatten bedeckt also nicht die gesamte Mondscheibe. Besonders spektakulär: Zum Maximum liegen rund 96 Prozent der Mondfläche im Kernschatten der Erde. Dadurch bleibt nur ein schmaler heller Rand sichtbar.

Der August-Vollmond erreicht seine exakte Vollmondphase am 28. August 2026 um 6:18 Uhr MESZ. Umgangssprachlich erscheint der Mond allerdings auch in der Nacht davor und danach nahezu vollständig beleuchtet. Der Vollmond im August wird häufig Störmond genannt. Der Name geht auf die traditionelle Bezeichnung aus Nordamerika zurück und hat mit dem Fisch Stör zu tun.

Wer die Mondfinsternis beobachten möchte, muss am 28. August früh aufstehen. Die wichtigsten Zeiten:

Experte Dr. Björn Voss berichtet: „Wir können die Finsternis knapp eine halbe Stunde lang genießen, danach wird es zu hell und der Mond sinkt zu tief.“

Die Zeiten können je nach Standort leicht abweichen. In Berlin beispielsweise beginnt die partielle Phase um 4:33 Uhr, das Maximum wird um 6:12 Uhr erreicht. Kurz danach geht der Mond unter.

Grundsätzlich ist die partielle Mondfinsternis in Deutschland gut sichtbar . Für die entscheidende Phase braucht es allerdings einen freien Blick Richtung West-Südwesten, denn der Mond steht am Ende der Finsternis bereits sehr tief über dem Horizont. Ideal sind deshalb erhöhte oder offene Orte ohne Häuser, Bäume oder andere Hindernisse. Auch ein möglichst klarer Himmel ist entscheidend.

Wer den Mond bereits zu Beginn der Finsternis beobachten möchte, hat bessere Chancen: Die ersten Phasen finden noch deutlich höher über dem Horizont statt.

Wer schon früh draußen ist, kann den Blick nach der Mondfinsternis auch über den restlichen Himmel schweifen lassen. Rund um den Vollmond gibt es im August noch weitere interessante Himmelsobjekte zu entdecken.

„Links vom vollen Mond leuchtet der Ringplanet Saturn“, beschreibt Dr. Voss, und auch das sogenannte Herbstquadrat ist bereits am Himmel zu erkennen. In östlicher Richtung zeigt sich außerdem mit dem Sternbild Stier bereits ein typisches Wintersternbild.

Und noch ein Planet gesellt sich zum morgendlichen Himmelsspektakel: Jupiter ist gegen fünf Uhr tief über dem östlichen Horizont zu sehen. Dr.

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