Korruptionsprozess: Korruption bei Straßenreinigung: Ex-Mitarbeiter verurteilt
Als Mitarbeiter der Wuppertaler Straßenreinigung hat er Schmiergeld kassiert, betrogen und gefälscht.
Dem umfassenden Geständnis folgte noch am selben Tag das Urteil.
Ein ehemaliger Mitarbeiter der Wuppertaler Straßenreinigung ist wegen Korruption, Betrug und Urkundenfälschung zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Zudem ordnete das dortige Amtsgericht die Einziehung von 167.000 Euro ein.
Zuvor hatte der Angeklagte ein umfassendes Geständnis abgelegt: „Meine Spielsucht hat mein Handeln bestimmt.
Das führte zu einer Kette vieler Fehlentscheidungen“, gestand der 39-Jährige.
Er übernehme die volle Verantwortung für die Taten.
Eine erblich bedingte Autoimmunkrankheit habe ihn in eine tiefe seelische Krise getrieben.
Aus dieser Krise sei er wiederum in die Spielsucht gerutscht.
Er habe das Vertrauen seines Arbeitgebers missbraucht, sei aber entschlossen, künftig ein ehrliches Leben zu führen.
So habe er sich bemüht, den Schaden wiedergutzumachen.
Dafür habe er sein Haus verkauft.
Das Gericht verurteilte ihn wegen 6 Fällen von Bestechlichkeit, 50 Fällen von Betrug, wovon 27 Fälle mit Urkundenfälschung einhergegangen seien.
Er habe als Betriebsaufsicht bei der Straßenreinigung seine Aufgabe missbraucht, Rechnungen von Fremdfirmen zu prüfen, sagte die Staatsanwältin. „Provision“ für Aufträge verlangt Von Garten- und Landschaftsbauern habe er „Provision“ für weitere Aufträge verlangt.
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