Demon Hunter: Christliche Metal-Band verklagt Netflix
Vor einem US-Bundesgericht in Kalifornien reicht die Metal-Band Demon Hunter eine Klage gegen Netflix ein.
Was dahintersteckt und wie der Streaming-Gigant darauf reagiert.
Die christliche Metal-Band Demon Hunter wirft dem Streaming-Dienst Netflix und dem Konzertveranstalter AEG Presents eine Verletzung von Markenrechten vor und zieht deshalb vor Gericht.
Die Band reichte die Klage vor einem US-Bundesgericht in Kalifornien ein.
Anlass ist eine geplante Konzerttournee zu dem Netflix-Animationsfilm „KPop Demon Hunters“.
Die Band erklärte, die Ankündigung der Tournee führe zu Verwechslungen bei den Verbrauchern und drohe ihre eigene Marke zu beschädigen.
Netflix wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme als haltlos zurück.
Das Unternehmen werde sich in der Angelegenheit energisch verteidigen.
US-Tournee von Demon Hunter im Oktober Demon Hunter wurde im Jahr 2000 in Seattle gegründet und plant für Oktober eine US-Tournee.
Der Animationsfilm „KPop Demon Hunters“ über eine koreanische Popgruppe, die heimlich Dämonen bekämpft, erschien im Juni 2025.
Der Film ist dem Streaming-Dienst zufolge der meistgesehene Netflix-Film aller Zeiten.
Netflix vereinbarte im Mai mit AEG eine Tournee auf Basis des Films.
Die Band verwies in ihrer Klage auf mögliche Verwechslungen.
Sie fordert ein gerichtliches Verbot der Namensnutzung für Musik, Fanartikel und Konzerte sowie Schadenersatz in ungenannter Höhe.
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