Geld per Karte: Bezahlkarte für Asylbewerber vor flächendeckender Einführung
Mit der Karte für Geflüchtete gibt es weniger Bargeld und keine Überweisungen in das Ausland.
Wie ist der aktuelle Stand in Hessen? Knapp zwei Jahre nach ihrer Einführung steht die Bezahlkarte für Asylbewerber in Hessen nach Angaben des Integrationsministeriums kurz vor der flächendeckenden Verfügbarkeit.
Inzwischen kann die Karte in 25 der 28 kommunalen Leistungsbehörden genutzt werden.
Mit einer vollständigen Umstellung auf das Kartensystem rechnet das Ministerium in den kommenden Wochen bis Jahresende.
Wer hat noch nicht vollständig umgestellt und warum? Noch im Umstellungsprozess befinden sich laut Ministerium der Werra-Meißner-Kreis sowie die Städte Hanau und Marburg.
Technische Probleme seien nicht die Ursache dafür.
Im Werra-Meißner-Kreis stünden noch interne Freigaben aus.
Marburg befinde sich in einer Testphase.
In Hanau müssten noch Prozesse im Zusammenhang mit der Kreisfreiheit der Stadt zum Jahresbeginn 2026 berücksichtigt werden.
Wie ist der Stand in Hanau? In Hanau wird die Karte nach Angaben der Stadtverwaltung seit dem 1.
Oktober 2026 für neu zugewiesene Leistungsberechtigte eingesetzt.
Bis spätestens 30.
September 2027 sollen alle Empfänger auf die Bezahlkarte umgestellt sein.
Wie viele Bezahlkarten gibt es in Hessen? Anfang September waren nach Angaben des Integrationsministeriums 12.312 Bezahlkarten aktiviert.
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