Samstag, 10. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Kultur

Weg von der Leine?: Solinger O-Bus droht Aus - Bleiben nur zwei Städte übrig?

Stern ·
Weg von der Leine?: Solinger O-Bus droht Aus - Bleiben nur zwei Städte übrig?

Im Volksmund heißen sie zuweilen auch Strippenbus oder Stangentaxi.

Werden O-Busse auf lange Sicht nur noch in Esslingen und Eberswalde rollen? Im November fällt in Solingen eine Entscheidung.

Es gibt sie nur in drei Städten Deutschlands, sie sehen wie eine Mischung von Straßenbahn und Bus aus und Solingen gilt bisher als die Nummer 1: Oberleitungsbusse prägen den öffentlichen Nahverkehr und das Stadtbild.

Mit ihren Abnehmerstangen auf dem Dach zapfen sie Strom aus einem Netz von Leitungen über der Fahrbahn.

Während in Solingen das System auf der Kippe steht, hält Esslingen daran fest und baut das System weiter aus.

Wie alles anfing Kein Geringerer als der Erfinder, Unternehmer und Konzernbegründer Werner von Siemens wird zu den geistigen Vätern der O-Busse gezählt.

Bereits 1882 stellte er ein Versuchsfahrzeug im Raum Berlin vor, das seinen Strom aus einer Oberleitung bekam.

Das brandenburgische Eberswalde bei Berlin sieht sich mit einer ersten, allerdings nur wenige Monate verkehrenden O-Bus-Linie 1901 sehr weit vorn.

Im Jahr 1940 lösten dort schließlich O-Busse eine Straßenbahn ab.

Auswirkung von Kriegsfolgen Auch in Esslingen lösten O-Busse 1944 eine Straßenbahn ab.

Während des Zweiten Weltkriegs konnten die Betriebsanlagen nicht mehr gewartet werden und die Straßenbahn wurde zu einem Verkehrshindernis, wie der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen in seiner Chronik berichtet.

Esslingen wurde die erste Stadt in Württemberg, die ihre Straßenbahn durch O-Busse ersetzte, heißt es.

Die Stadt am Neckar will demnächst nun eine der ersten in Deutschland sein, die ihr städtisches Streckennetz zu 100 Prozent rein elektrisch betreibt.

In Solingen lösten in den 1950er Jahren O-Busse die Straßenbahn ab.

Vollständigen Artikel bei Stern lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

Mehr von Stern

Alle ansehen ›

Mehr in Kultur

Alle ansehen ›