Sie wollen 80 Millionen Dollar! - Märtha Louise und ihr Sex-Schamane verklagen Freunde
Oslo (Norwegen) – In Norwegen konnte man diese Nachricht kaum fassen: Prinzessin Märtha Louise (55) und ihr Mann, der Schamane Durek Verrett (51), haben frühere Vertraute auf insgesamt 80 Millionen Dollar (rund 71,3 Millionen Euro) verklagt! Kurz nach dem Tod von König Harald V. († 89), inmitten der Gesundheitskrise von Mette-Marit (53) und vor dem Berufungsprozess ihres Skandalsohns Marius Borg Høiby (29) im kommenden Februar kommt der neue Mega-Zoff für das norwegische Königshaus zur denkbar schlechtesten Zeit!
Besonders brisant: Wie diese Woche bekannt wurde, wurde die Klage bereits am 14. September in Los Angeles eingereicht. Zu diesem Zeitpunkt war die nationale Trauer nach dem Tod des norwegischen Königs Harald erst seit fünf Tagen beendet, die Hoftrauer lief aber noch bis zum 9. Oktober. Während Norwegen also noch Abschied vom beliebten Monarchen nahm, bereiteten Märtha Louise und ihr in den USA geborener Schamane bereits den nächsten juristischen Großkonflikt vor.
Zu den Beklagten gehören ausgerechnet Menschen aus dem engsten Umfeld des Paares. Darunter Dureks Halbschwester Demetria de La Nuit (62), ein früherer Liebhaber von Durek, eine frühere Managerin und ein früherer Freund und Geschäftspartner. Zwei der verklagten Personen sollen ein Schweigeabkommen gebrochen und mit der Presse geplaudert haben. Außerdem sollen Unwahrheiten verbreitet worden sein.
Die Klage (242 Seiten) und auch die Summen sind gewaltig: Durek Verrett fordert 30 Millionen Dollar, Prinzessin Märtha Louise 20 Millionen und das Unternehmen Ohana Productions, das Durek gehört und seinen Sitz in Los Angeles hat, fordert ebenfalls 30 Millionen. Macht insgesamt 80 Millionen Dollar!
Die US-Anwälte Richard Roth und Jamie Campbell vertreten das Paar und teilten mit: „Der Ruf unserer Klienten wird seit Jahren von der Öffentlichkeit beurteilt. Nun müssen die Fakten geprüft werden.“ Das bedeutet im Klartext: Es soll dreckige Wäsche gewaschen werden! Es ist ein Rechtsstreit zu befürchten, der für den Hof und die königliche Familie ähnlich peinlich werden könnte wie der Marius-Prozess.
Laut der norwegischen Illustrierten „Se og Hør“ soll aber auch der verstorbene König Harald ungewollt eine wichtige Rolle spielen. So beschwert sich Märtha Louise in der Klageschrift darüber, dass ihr Vater von der Öffentlichkeit kurz vor ihrer Hochzeit 2024 unter Druck gesetzt wurde, ihr den Prinzessinnen-Titel zu nehmen. Es soll eine regelrechte Kampagne gegen sie gelaufen sein. Das habe ihr als „öffentliche Person, Unternehmerin, Autorin, Rednerin, Geschäftsfrau und Prinzessin geschadet“.
In einem anderen Klagepunkt geht es offenbar darum, dass die frühere Managerin von Durek gesagt haben soll, sie sei vom Schamanen einer Hirnwäsche unterzogen worden. Sie schloss daraus, dass Märtha Louise Ähnliches passiert sein könnte. In der Klageschrift heißt es: „Prinzessin Märtha Louise ist keiner Gehirnwäsche unterzogen worden, sie wird nicht psychisch kontrolliert oder unfähig gemacht, sich ein eigenes Urteil zu bilden.“
In der gesamten Klageschrift wird Märtha Louise als „Prinzessin Märtha Louise von Norwegen “ bezeichnet.
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