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Linke sieht "teures Ärgernis": Hälfte der Regierungsflüge fliegt ohne Passagiere

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Linke sieht "teures Ärgernis": Hälfte der Regierungsflüge fliegt ohne Passagiere

Es klingt nicht richtig praktisch: Während die Regierungsflieger in Köln stationiert sind, treten die Passagiere ihre Dienstreisen in Berlin an. Das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht so schnell ändern. Dabei sollten die Regierungsmaschinen eigentlich schon 2012 in die Hauptstadt umziehen.

Regierungsflieger der Bundeswehr haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums im ersten Halbjahr rund die Hälfte ihrer Flüge ohne Passagiere absolviert. 308 Teilstrecken seien für Dienstreisen mit Mitgliedern der Bundesregierung absolviert worden, 305 Teilstrecken hingegen zur Bereitstellung der Luftfahrzeuge, teilte das Ministerium auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Dietmar Bartsch mit.

Bartsch fragt die Regierung regelmäßig nach sogenannten Leerflügen der Flugbereitschaft der Bundeswehr. Sie kommen oft dadurch zustande, dass die Regierungsflieger in Köln stationiert sind, die Passagiere ihre Dienstreisen aber in der Hauptstadt Berlin antreten. Kritik kontert das Verteidigungsministerium damit, dass Leerflüge gezielt für Aus- und Weiterbildung genutzt würden.

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