Angriffe auf Lebensmittellager: Russland hat neuen Weg, die Ukraine zu terrorisieren
Seit Anfang August greifen die Russen verstärkt die Lager der großen Supermarktketten rings um Kiew an, um die Versorgung der Hauptstadt mit Lebensmitteln zu stören. Kiew wird wohl nicht aushungern. Aber die Preise werden steigen. Die Armut ebenso.
Bereits seit Mai greift die russische Armee ungefähr jede dritte Nacht Kiew und die Region um die ukrainische Hauptstadt mit ballistischen Raketen an. Russland nutzt aus, dass die Ukraine kaum noch über Flugabwehrraketen für die Patriot-Systeme verfügt. Seit zwei Wochen hat die russische Kiew-Kampagne, die sich weiterhin stark gegen die ukrainische Energieinfrastruktur richtet, ein neues Ziel. Allein am 5. August hat die russische Armee fünf große Verteilzentren der wichtigsten Supermarktketten getroffen.
Für die Lebensmittelversorgung der ukrainischen Hauptstadt sind diese Unternehmen von besonderer Bedeutung. So wurde etwa das 50.000 Quadratmeter große Verteilzentrum der Supermarktkette Novus mehrfach direkt getroffen - das wichtigste logistische Zentrum von Novus in der Region Kiew. Die weiteren Zentren gehören der Fozzy Group, die mit Siplo und Fora ebenfalls zwei der wichtigsten Supermarktketten der Ukraine betreibt.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.