Cyberattacke auf Partei: Hacker greifen E-Mail-Konten der AfD an
Die AfD ist Opfer eines Hackerangriffs geworden.
Im Netz brüsten sich Unbekannte, rund 421.000 AfD-E-Mails veröffentlicht zu haben.
Ob die Dateien echt sind, ist allerdings noch unklar.
Bei einem Hackerangriff auf die AfD sind nach Angaben der Partei vermutlich Daten aus ihren E-Mail-Konten erbeutet worden. „Im September 2026 kam es zu einem Hackerangriff auf einen Hosting-Dienstleister unserer Partei, bei dem offenbar Teile einiger weniger Mail-Postfächer – von denen die meisten seit Jahren nicht mehr genutzt waren – widerrechtlich kopiert wurden“, teilte die AfD auf Anfrage mit.
Aktuelle E-Mail-Postfächer des AfD-Bundesverbands seien nicht betroffen gewesen.
Zuvor hatte die „Bild“ berichtet.
Unbekannte veröffentlichten im Internet nach eigenen Angaben Daten, bei denen es sich um rund 421.000 AfD-E-Mails handeln soll.
Ob diese authentisch sind oder nicht, ist unklar.
Sie behaupten, dass es sich um Daten aus zehn Postfächern handele, darunter ein Account auf den Namen des früheren AfD-Parteichefs Alexander Gauland sowie ein Konto, das von der AfD früher als Kontakt für die Bundesgeschäftsstelle genannt wurde.
Im Internet kursiert der Link zu einer Webseite, auf der eine Übersicht der angeblichen AfD-Mails dargestellt ist.
Die anonyme Seite wurde nach dpa-Recherchen erst Mitte Oktober registriert.
Sie gibt keine Auskunft über die Herkunft der Daten und veröffentlicht keine Mailinhalte.
Diese liegen angeblich auf einem weiteren Download-Server.
Die Echtheit der Mail-Informationen ließ sich zunächst nicht unabhängig verifizieren.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.