Hitze im Krankenhaus: Rheinland-Pfalz stärkt Kliniken gegen Hitze
Mit schätzungsweise 1.600 Hitzetoten ist Rheinland-Pfalz besonders betroffen.
Wie die Menschen in Kliniken besser geschützt werden können, war Thema eines Hitzegipfels.
Die Ergebnisse.
Rheinland-Pfalz stärkt den Schutz vor gesundheitlichen Hitzefolgen in den Kliniken.
Das Land werde künftig bei Klimaanpassungs- und Hitzeschutzmaßnahmen in Krankenhäusern auf den Eigenanteil der Einrichtungen verzichten, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) im Landtag.
Damit könnten solche Maßnahmen vollständig vom Land gefördert werden.
Jeden Krankenhaus-Standort genau untersuchen Sein Ministerium stelle zusätzlich 7,5 Millionen Euro für energetische Untersuchungen an den Krankenhausstandorten bereit.
Pro Standort seien das bis zu 75.000 Euro, mit denen der bauliche und energetische Zustand der Krankenhäuser umfassend analysiert werden könne.
Dabei geht es dem Ministerium zufolge um die Wärmeversorgung, die Gebäudetechnik, den Energieverbrauch, Möglichkeiten für erneuerbare Energien und konkrete Maßnahmen zum Hitzeschutz.
Ziel sei es, passgenaue Lösungen für jedes Haus zu finden.
Modellprojekt in Ludwigshafen In Ludwigshafen werde zudem am St.
Marien- und St.
Annastiftskrankenhaus ein Modellprojekt mit vier Millionen Euro gefördert.
Dabei solle herausgefunden werden, was genau es alles brauche, um Kliniken hitzefest zu machen.
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