Bundespräsident Steinmeier über König Harald: Deutschland verliert „großen Freund“
Frank-Walter Steinmeier hat König Haakon zum Tod des Vaters kondoliert.
Der Bundespräsident würdigte Harald als Wegbereiter der Aussöhnung.
Nach dem Tod von König Harald V. (1937-2026) hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) dem neuen norwegischen König Haakon (53) sein Beileid ausgesprochen.
In seiner Kondolenzbotschaft würdigt das deutsche Staatsoberhaupt insbesondere Haralds jahrzehntelangen Einsatz für Norwegen sowie seine Rolle bei der Aussöhnung und Annäherung in Europa.
Mit „tiefem Bedauern“ habe er die Nachricht vom Tod des norwegischen Monarchen aufgenommen, schreibt Steinmeier an König Haakon.
Deutschland verliere mit Harald „einen großen Freund“.
Der Verstorbene habe sein ganzes Leben in den Dienst seines Landes und seines Volkes gestellt und damit seinem Wahlspruch „Alles für Norwegen“ entsprochen.
Auch die große Zuneigung der Norweger zu ihrem König werde in diesen Tagen noch einmal deutlich.
Steinmeier erinnert an deutsch-norwegische Versöhnung Besonders hebt der Bundespräsident Haralds Bedeutung für die Beziehungen zwischen Deutschland und Norwegen hervor.
Der König habe dazu beigetragen, die Bindungen zwischen beiden Ländern nach den Wunden des Zweiten Weltkriegs weiter zu festigen.
Steinmeier würdigte ihn damit zugleich als wichtige Persönlichkeit der europäischen Versöhnung.
Der Bundespräsident erinnerte auch an Haralds Staatsbesuche in Deutschland in den Jahren 1994 und 2007.
Umgekehrt war Steinmeier 2021 offiziell in Norwegen zu Gast und wurde damals von Harald und Königin Sonja empfangen.
Bei der Reise standen unter anderem die deutsch-norwegischen Beziehungen sowie ein Besuch der Gedenkstätte auf Utøya auf dem Programm.
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