Altkanzler: „Schande für das ganze Land“ – SPD-Politiker fordern Schröder-Rauswurf
Im Jahr 2023 scheiterte der Versuch, Gerhard Schröder aus der SPD auszuschließen.
Wegen einer weiteren Moskau-Reise des Altkanzlers gibt es Rufe für einen neuen Anlauf.
Nach dem Besuch von Altkanzler Gerhard Schröder beim Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin werden in der SPD neue Rufe nach einem Parteiausschlussverfahren laut.
Auch Politiker von CDU und Grünen riefen die Sozialdemokraten auf, Schröder aus der Partei zu werfen.
Es gibt aber auch skeptische Stimmen in der SPD.
2023 war ein Ausschlussverfahren gegen Schröder schon einmal gescheitert.
Die neue Kritik an Schröder hatte sich an dessen Besuch bei Putins 74.
Geburtstag und Schröders neuem Aufsichtsratsmandat bei der russischen Handelskette Hyperglobus entzündet.
Schröder war von 1998 bis 2005 Kanzler und von 1999 bis 2004 SPD-Chef.
Nach seiner Abwahl als Regierungschef geriet er wegen Tätigkeiten für russische Energiekonzerne in die Kritik.
Er gilt bis heute als enger Freund von Putin, von dem er sich auch nach dem russischen Angriff auf die Ukraine nicht lossagte.
Bayerischer SPD-Bezirk will Gerhard Schröder rauswerfen In der SPD gibt es nun wieder Rufe, den früheren Vorsitzenden aus der Partei auszuschließen.
Der bayerische SPD-Bezirk Oberpfalz beschloss auf dem Bezirksparteitag einstimmig einen entsprechenden Antrag, wie die Bezirksvorsitzende Carolin Wagner sagte.
Anlass seien die jüngsten Einlassungen Schröders mit dem «Kriegstreiber Putin».
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