2. Fußball-Bundesliga: Hüpfverbot und Heimsiegflaute: Bochum unterliegt Bielefeld
Vor heimischer Kulisse soll es einfach nicht sein: Der VfL Bochum verpasst im vierten Anlauf erneut einen Heimsieg.
Bielefeld jubelt erstmals seit Mitte August über einen Dreier.
Arminia Bielefeld hat seine Erfolgsflaute beendet und die Sieglos-Serie des VfL Bochum vor heimischer Kulisse verlängert.
Durch das 1:0 (0:0) feierten die Ostwestfalen ihren ersten Dreier in der 2.
Fußball-Bundesliga seit Mitte August.
Bochum wartet dagegen auch nach dem vierten Anlauf auf den ersten Heimsieg der Saison.
Mit dem schwächsten Angriff der Liga liegt Bochum weiter im Tabellenmittelfeld.
Die Arminia zog durch den späten Siegtreffer von Benjamin Boakye (78.) am VfL vorbei und ist nach sieben Spieltagen Neunter.
Beide Mannschaften hatten in der ersten Halbzeit kaum Ideen und schafften es nur selten, Tempo aufzunehmen.
Die VfL-Fans vertrieben sich die Zeit anderweitig.
Einige widersetzten sich dem vom Bauordnungsamt verhängten Hüpfverbot auf der Osttribüne.
Die Begründung für das Verbot: Das Springen könne Schwingungen auslösen, die bei „ungeübten Stadionbesuchern“ Unwohlsein hervorrufen könnten.
Auch nach der Pause fehlte der Schwung.
Bochum hatte mehr Ballbesitz, die Arminia verschob konzentriert und setzte selbst den entscheidenden Angriff.
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